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Dutzenden von gesunden Tieren wurden in dieser Rettungsstation das Genick gebrochen

Die Aufnahmen lassen einem einen kalten Schauer über den Rücken laufen. In der Nacht vom 16. zum 17. Januar wurden in der französischen Rettungsstation "La Ferme de Doudou" dreißig Meerschweinchen und Hasen getötet.

 

cochons-d-inde-massacre-ferme-doudou-2Quelle: La Ferme du Doudou

 

"Wie Tennisbälle herumgeschleudert"

 

Offenbar waren Unbekannte in die Einrichtung eingebrochen und hatten 34 Tiere umgebracht. Andrée Chatelet, die Gründerin der Rettungsstation, zeigte sich schockiert. Sie berichtete der Zeitung Midi Libre:

 

Sie haben alle die gleichen Verletzungen. Knochenbrüche an der Wirbelsäule und innere Blutungen. Ich habe sie zu einem Tierarzt gebracht und zwei bekamen eine Autopsie. Doch die anderen sind im genau gleichen Zustand. Sie wurden am Fell gepackt und wie Tennisbälle herumgeschleudert, bis ihr Genick gebrochen ist.

 

cochons-d-inde-massacre-ferme-doudou-1Quelle: La Ferme du Doudou

 

Am Morgen des 17. Januars fanden die Mitarbeiter nur wenige Überlebende. Diese Tiere wiesen allerdings auch Zeichen von Misshandlungen auf. Rosalie, einem kleinen Meerschweinchen, war das Fell ausgerissen worden. "Ich habe ein paar freilaufende Meerschweinchen außerhalb der Station gefunden, doch bis auf ein paar kahle Stellen am Rücken ging es ihnen gut", berichtete Andrée Chatelet.

 

cochons-d-inde-massacre-ferme-doudou-5Quelle: La Ferme du Doudou

 

Auf der Facebook Seite der Rettungsstation lösten die Bilder Wut und Empörung aus. Viele Internetnutzer konnten nicht glauben, dass jemand den Tieren etwas derart Grausamen antun konnte.

 

cochons-d-inde-massacre-ferme-doudou-6Quelle: La Ferme du Doudou

 

Leider weiß Andrée bis heute immer noch nicht, wer in die Station eingebrochen ist. Sie ist sich nicht bewusst, "Feinde" zu haben. "Ich habe mich einmal geweigert, einem Mann ein Frettchen zu vermitteln, weil er mich bedroht und sich merkwürdig verhalten hat. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich dafür an den Tieren rächen würde. Das kann einfach nicht sein", sagte sie.

 

Die Polizei untersuchte den Tatort und leitete schließlich Ermittlungen gegen Unbekannt ein.

 

cochons-d-inde-massacre-ferme-doudou-4Quelle: La Ferme du Doudou

 

In Deutschland greift in Fällen dieser Art das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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