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Dieses Land setzt Himmel und Erde in Bewegung, um Pandas zu schützen

Es gibt nur noch 1.864 wildlebende Pandabären auf der Welt. Im Vergleich zum Jahr 2003 handelt es sich dabei um einen Anstieg von 17% Prozent, sodass die Tiere inzwischen nicht mehr als vom Aussterben gefährdete Art gelten, sondern nur noch als "bedrohte".

 

panda_reserve_china_2Quelle: Oxford Scientific Films

 

Es sind gute Nachrichten für Tierschützer weltweit, doch die Organisation International Union for Conservation of Nature (ICUN) warnte, dass der Klimawandel den Pandas schnell wieder zum Verhängnis werden könnte.

 

China versucht aus diesem Grund, dieser Prophezeiung entgegenzusteuern und richtet ein Reservat für die Pandabären ein, indem das Land 67 Nationalparks zu einem großen Gebiet zusammenschließt.

 

Dieses Reservat ist drei mal so groß wie der Yellow Stone Nationalpark in den USA und China hat sich das Ziel gesetzt, die Pandapopulation im Jahre 2025 auf 2.000 Exemplare erhöht zu haben.

 

panda_reserve_china_1Quelle: The Guardian

 

Mit der Zusammenführung der verschiedenen Parks erhofft man sich auch einen größeren Genpool unter den Pandas, die sich nun miteinander paaren können.

 

Chinesische Zoos hatten sich bisher bei der Zucht von Pandas zurückgehalten, weil sie Inzucht vermeiden wollten.

 

David Wildt, ein Forscher des Smithosian Biologieinstituts, erklärt:

 

Ich freue mich, dass China einen Schritt in die richtige Richtung geht und die Verbreitung des Pandas aktiv unterstützt. Wir werden jetzt sehen, ob das Konzept eines großen Nationalparks auch wirklich aufgeht.

 

Für die Zusammenführung der vielen Parks werden über 170.000 Menschen umziehen müssen. Die chinesische Regierung wird ihnen neue Wohnungen zu Verfügung stellen, doch lässt nicht von ihrem Projekt ab. Mit weniger Menschen wird außerdem mehr Bambus für die Pandabären verfügbar sein.

 

panda_reserve_china_3Quelle: Le Monde Animal

 

Darüber hinaus werden in dem neuen Reservat auch 8.000 weitere bedrohte Arten angesiedelt. Für die Überwachung des Geländes wird eine Tierschutzorganisation zuständig sein.

 

Das Projekt ist ein großer Fortschritt für den Schutz der Pandabären. Wenn ihr die Tiere ebenfalls unterstützen möchtet, könnt ihr hier für den World Wildlife Fund spenden.

 

Via: The Guardian

 

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