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Dieses Baby wurde 6 Monate lang in einer Küche angekettet, bevor man ihm zu Hilfe eilte

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Orang-Utans leiden schon seit vielen Jahren unter der Ausbreitung der Menschen in ihrem Lebensraum. Da er immer weiter zerstört wird, sind viele Affen gezwungen, am Rande von Siedlungen nach Nahrung zu suchen.

 

bébé-orang-outan-enchaîné-cuisine-2Quelle: International Animal Rescue

 

Aus diesem Grund werden viele weibliche Orang-Utans getötet, wenn sie Nahrung für ihre Babys suchen und diese bleiben verwaist zurück. Sie sind nicht in der Lage, sich gegen Wildjäger zu wehren und werden oft gefangen genommen oder verkauft. Bonika, ein kleines 18 Monate altes Orang-Utan Baby fiel diesem Schicksal zum Opfer. Wie die Webseite The Dodo berichtet, wurde das Weibchen von einem Bewohner der indonesischen Stadt Borneo als Haustier gehalten. Er ließ ihr nur wenige Stunden am Tag genug Freiraum, um mit seinem Kind zu spielen. Die restliche Zeit musste sie angekettet an einer Wand in einer ungemütlichen Position verbringen.

 

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Quelle: International Animal Rescue

 

Da sie keine Muttermilch mehr bekam, war sie extrem unterernährt. Ihr Besitzer gab ihr Reis, Zuckerrüben, Kekse, Mineralwasser und menschliche Babymilch. Er war sich bewusst, dass es in Indonesien illegal ist, einen Orang-Utan gefangen zu halten, doch da er nicht wusste, was er sonst mit Bonika tun sollte, behielt er sie bei sich, ohne jemals ihre Ketten zu lösen.

 

Doch glücklichweise erfuhr die Tierschutzorganisation International Animal Rescue von der Situation und eilte dem Orang-Utan Weibchen zu Hilfe.

 

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Quelle: International Animal Rescue

 

Die Organisation erklärt:

 

Die Kette war so fest um ihren Hals geschlungen, dass es Bonika wehtat. Sie war ebenfalls so kurz, dass sie sich kaum bewegen konnte und gezwungen war, immer am gleichen Ort sitzen zu bleiben.

 

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Quelle: International Animal Rescue

 

Bonikas Besitzer behauptete, dass er das Baby auf dem Weg zur Arbeit gefunden habe und sich um den Affen kümmern wollte, weil er so abgemagert war. Doch die Mitarbeiter der IAR waren nicht überzeugt von dieser Geschichte. Eine Orang-Utan Mutter lässt ihr Baby nicht einfach grundlos zurück. Die Vermutung liegt daher nahe, dass Bonikas Mutter getötet worden ist.

 

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Quelle: International Animal Rescue

 

Nachdem das Rettungsteam eingetroffen war, wurde sie endlich von ihren Ketten befreit. Daraufhin brachte man sie zur Pflegestelle der Organisation. Dort befindet sie sich im Augenblick noch in Quarantäne, doch wird schon bald die anderen geretteten Orang-Utans kennenlernen und endlich ein Leben führen, dass ihrer Art angepasst ist.

 

bébé-orang-outan-enchaîné-cuisine-6Quelle: International Animal Rescue

 

Orang-Utans von Bornéo und Sumatra sind vom Aussterben bedroht. Die IAR setzt sich für ihren Schutz ein, indem sie vermehrt Orang-Utans retten. Ihr könnt hier für sie spenden, um sie zu unterstützen.

 

Via: The Dodo

 

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Carina