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Dieser Staat hat soeben ein Gesetz eingeführt, das es Haustierbesitzern verbietet, ihr Tier in der Kälte alleine zu lassen

In Pennsylvania wurde jetzt ein neues Gesetz eingeführt, das Haustiere vor der Kälte schützen soll. Hiernach können Tierbesitzer, die ihre Tiere in der Kälte alleine lassen, eine Geldstrafe erhalten oder sogar ins Gefängnis kommen. Somit folgt Pennsylvania dem Beispiel anderer Staaten, in denen bereits ähnliche Regelungen existieren.

 

Gemäß dem Libre's Law können Menschen, die ihre Hunde bei eisigen Temperaturen ohne einen angemessenen Unterschlupf länger als eine halbe Stunde alleine lassen strafrechtlich verfolgt werden. Dieses Gesetz wurde eingeführt, nachdem mehrere Fälle aufgetreten waren, bei denen Hunde sehr krank oder sogar tot aufgefunden wurden, nachdem sie im Schnee, Regen oder bei starkem Wind alleine gelassen worden waren.

 

Quelle: PETA

 

Je nach Schwere der Tat, erwartet die Täter nun ein Bußgeld von umgerechnet 40 bis 750 € sowie bis zu drei Monate im Gefängnis. Bei einem schweren Verbrechen kann der Täter zu einer Strafe von umgerechnet circa 12 600 € und einer Gefängnisstrafe von bis zu sieben Jahren verurteilt werden. Das Strafmaß hängt vom Zustand des Hundes ab und davon, ob noch andere Anzeichen von Missbrauch oder Tierquälerei gefunden werden.

 

Tierschützer im gesamten Bundesstaat begrüßten die Entscheidung wiesen jedoch darauf hin, dass dies nicht bedeute, dass man seinen Hund nicht mehr draußen lassen dürfe. Jennifer Vanderau, Sprecherin des des Cumberland Valley Animal Shelter sagte gegenüber der WHTM:

 

Sie sollten immer darauf achten, dass Ihr Hund in der Hundehütte trocken bleibt. Wenn es regnet und der Regen dann friert ist das sehr unangenehm. Bitte achten Sie darauf, dass der Hund in der Hundehütte nicht nass wird. Lassen Sie die Hütte, wenn möglich, etwas aus dem Boden anheben.

 

Quelle: ofdogsandchains

 

Leider hat sie bereits genug Tiere gesehen, die unter den schlimmsten Bedingungen draußen gehalten wurden. Manche von ihnen waren sogar am Boden fest gefroren un das bei Temperaturen von bis zu – 3 Grad Celsius.

 

 Die Tiere, die hierher kommen, haben oft Verletzungen an ihren Pfoten – manchmal bluten sie. Manche von ihnen standen bereits kurz vor dem Erfrieren und sind völlig unterkühlt. Einige starben leider sogar. 

 

Quelle: dogsaholic

 

Zum Glück gibt es in der Gegend viele Menschen, denen das Wohl der Tiere am Herzen liegt. Diese riefen dann im Tierheim an und meldeten diese Fälle. Früher gab es allerdings kaum etwas, das Jennifer Vanderau und ihre Kollegen in einer solchen Situation tun konnten. Durch das neue Gesetz kann nun endlich sicher gestellt werden, dass alle Tiere in einer solchen Situation geschützt werden.

 

Wenn ihr draußen ein Tier seht, das keinen Unterschlupf hat, solltet ihr die Polizei oder die Tierschutzbehörde verständigen. Wenn ihr einen Hund habt, den ihr draußen haltet, solltet ihr sicher stellen, dass es einen warmen und trockenen Ort gibt, an dem er sich auch für längere Zeit aufhalten kann.

 

 

Via:  WHTM

 

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