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Dieser Orang-Utan wurde von 17 Kugeln durchbohrt und enthauptet

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Im Januar 2018 haben zwei indonesische Angestellte einer Kautschukplantage auf Borneo einen männlichen Orang-Utan erschossen. Sie töteten ihn mit 17 Schüssen, dann enthaupteten sie ihn und warfen ihn in einen Fluss. Der treibende Körper des Tieres wurde von den Einwohnern des Dorfes gefunden.

 

Quelle: Twitter

 

Die Schuldigen, 32 und 41 Jahre alt, wurden beide von der Polizei festgenommen und verhört. Sie gaben an, aus Notwehr gehandelt zu haben. Laut ihrer Aussage drang das Tier auf die Plantage ein und wirkte bedrohlich.

 

Quelle: Twitter

 

Wie die britische Zeitung The Daily Mail berichtet, werden Orang-Utans aber nicht als gewalttätig angesehen und neigen auch nicht dazu, Menschen grundlos anzugreifen. Die Ermittler zweifeln demnach am Akt der Notwehr, an dem die zwei Männer festhalten.

 

Hinzu kommt, dass der Körper des Tieres Brandspuren aufwies, was von einer Gewalttat zeugt. Anang Revandoko, der Polizeichef von Borneo berichtete:

 

Die Männer haben mehrmals auf das Tier geschossen, aber es war nicht sofort tot, also enthauptete der ein ihn von hinten. Anschließend vergruben sie seinen Kopf in ihrem Garten und warfen den Körper in den Fluss.

 

Quelle: Twitter

 

Orang-Utans stehen auf der Liste bedrohter Tierarten der Internationalen Union für die Erhaltung der Natur (IUCN). Demnach ist es ein Verbrechen, ihnen zu schaden.

 

Erwachsener Orang-Utan (Symbolbild) – Quelle: AFP

 

Zurzeit leben ca. 54.000 von ihnen auf Borneo, aber ihr natürlicher Lebensraum ist zunehmend in Gefahr. Grund dafür sind die zahlreichen Palmölplantagen und die Abholzung der Wälder.

 

Außerdem sind sie die Zielscheibe der Arbeiter auf den Plantagen und der Wilderer, die nicht zögern, sie zu fangen und als Haustiere zu verkaufen.

 

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

 

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Emilie Blanc