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Dieser kleine Kater wird von einem skrupellosen Katzenhasser durch 50 Schrotkugeln verletzt

Wie der Fernsehsender RTL berichtete, wurde in Wittgert (Rheinland-Pfalz), einem Ort nahe Koblenz, ein Kater aufgefunden, dessen Körper von beinahe 50 Schüssen durchbohrt war.

 

Die 47-jährige Marlies Distelrath war es, die den kleinen Kater  vor ihrer Haustüre bemerkt hatte. Er befand sich in einem desolaten Zustand. Er war völlig ausgetrocknet und konnte eines seiner Beine nicht mehr bewegen.  Sie hat dem Kater höchstwahrscheinlich das Leben gerettet. Denn wie der Tierarzt später feststellte, befanden sich im Körper des kleinen Katers circa 20 Kugeln, wodurch er seinen vorübergehenden Namen "Twenty" bekam.

 

Leider können diese Kugeln nicht operativ entfernt werden, da eine solche Operation zu risikoreich wäre und so wird Twenty die Kugeln wohl für immer in seinem Körper tragen.

 

Quelle:rtlnext

Doch trotz  seines Martyriums hat Twenty das Vertrauen in Menschen nicht verloren – im Gegenteil, er ist sehr zutraulich und liebt es, zu kuscheln. Daher geht Marlies Distelrath auch davon aus, dass er vorher ein liebendes Zuhause hatte. Sie hofft, dass der Besitzer des circa ein Jahr alten Katers bald gefunden werden kann. Gegenüber RTLnext sagte sie dazu:

 

Wir hoffen immer noch, dass er es (sein Zuhause, Anmerkung der Red.) wiederfindet. Er ist weder tätowiert noch gechippt, aber ich habe den Verdacht, dass der Chip vielleicht durch die Schrotkugel kaputt gegangen ist.

 

Sein Heilungsprozess wird allerdings noch etwas Zeit in Anspruch nehmen. Seine Muskulatur ist noch zu schwach und auch sein Bruch muss noch verheilen.

 

Quelle:RTLnext

In der Zwischenzeit geht in dem Ort die Angst um. Unweit des Fundortes des Katers fand man nämlich wenig später einen Zettel mit der Aufschrift "Jede Katze wird jetzt vernichtet – also aufgepasst." Der Täter wurde allerdings noch nicht gefunden.

 

Die Tierärztin Dorte Noll, die Twenty zurzeit behandelt war angesichts der Grausamkeit, mit der dem Kater diese Verletzungen zugefügt wurden. Bei einer weiteren Röntgenaufnahme wurden in seinem Körper noch 29 weitere Kugeln gefunden. Die Gemeinde hat sich nun dazu verpflichtet, für alle bisherigen und zukünftigen Tierarztkosten aufzukommen.

 

In Deutschland greift in solchen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

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