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Dieser Kater steht vor dem Vergiftungstod, also greifen die Ärzte zu unerwarteten Mitteln

Der schwarze Kater Tipsy (englisch für "beschwipst) aus Australien trägt seinen Namen nicht grundlos. Als er vor ein paar Tagen mit Frostschutzmittel vergiftet aufgefunden wurde, konnte ihn nur eines retten: Wodka.

 

Quelle: RSPCA Queensland

 

Wie der Sender ABC berichtet, wurde Tipsy am Wochenende in der Nähe der australischen Stadt Lowood gefunden. Er zeigte Symptome einer Vergiftung und seine Retter brachten ihn sofort in die Tierklinik der RSPCA in Wacol. Es ging ihm so schlecht, dass die Ärzte ihm kaum noch eine Lebenschance gaben. Die Tierärztin Sarah Kanther erklärte:

 

Er hatte großes Glück, dass wir ihn so schnell gefunden haben. Es war eine knappe Geschichte.

 

Quelle: AAP

 

Eine Blutuntersuchung ergab, dass die Nieren des schwarzen Katers versagten. Die Ärzte vermuteten, dass er Frostschutzmittel verzehrt und sich damit vergiftet hatte. Bei einer derartigen Vergiftung verabreicht man Patienten nicht selten Wodka als Gegenmittel, doch wie ABC berichtet, werden die meisten Tiere nicht rechtzeitig zum Tierarzt gebracht.

 

Tipsy war das Glück an diesem Tag jedoch hold und er wurde an einem Tropf gefüllt mit verdünntem Wodka angeschlossen. Die Alkoholbehandlung schien den Kater nicht besonders zu stören. Doktor Kanther erinnert sich:

 

Einer der Mitarbeiter hatte zufällig noch eine Flasche Wodka irgendwo herumstehen, also konnten wir ihm das Leben retten. Er war danach sehr gut drauf. Er hat irgendwann wirklich Spaß gehabt.

 

Quelle: RSPCA/ ABC

 

Ein Enzym im Vodka half dem "beschwipsten" Patienten dabei, sich zu erholen und schon am nächsten Tag war klar, dass er keine Folgeschäden zurückbehalten würde. Die Tierärzte fanden leider keinen Chip, weshalb Tipsys Besitzer nicht ausfindig gemacht werden konnte. Wenn sich niemand meldet, werden sie ihn zur Vermittlung freigeben.

 

Quelle: RSPCA Queensland

 

Es ist bis heute nicht klar, ob jemand Tipsy absichtlich vergiftet hat. Leider werden Katzen und Hunde schnell vom süßen Geruch des extrem giftigen Frostschutzmittels angelockt. Michael Beatty von der RSPCA äußerte sich:

 

Leider gibt es in der Gegend viele Giftköder und manchmal wird auch Frostschutzmittel eingesetzt.

 

Quelle: AAP

 

Doch ganz egal, was zu Tipsys Vergiftung geführt hat, er hat den Unfall überlebt und wird dank des schnellen Handels der Ärzte wieder ganz gesund werden.

 

Wenn ihr die RSPCA gerne unterstützen würdet, könnt ihr hier für sie spenden.

 

Seht euch hier das Video über Tipsys Rettung an.

 

Via: ABC

 

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