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Dieser erfinderische 11-jährige entwickelte ein Gerät, um seine Herde zu schützen und gleichzeitig eine vom Aussterben bedrohte Tierart zu retten

Seit Jahrhunderten kämpft das kenianische Volk der Massai gegen Löwen, da diese eine Gefahr für ihre Herden darstellen. Daher pflegt das Volk so genannte Übergangsrituale, die die Schlachtung eines wilden Tieres zur Mutprobe machten, die demjenigen, der sie absolviert hatte, eine besondere Ehre zuteil werden ließ.

 

In Kenia ist das Schlachten von Löwen mittlerweile untersagt. Dies bedeutet für die Massai und ihre Herden, dass sie einer großen Gefahr ausgesetzt sind. Um dieses Volk zu schützen, haben die Behörden einen tierärztlichen Versorgungsdienst eingerichtet, der den Löwen Beruhigungsmittel verabreichen soll, wenn sie der Herde der Massai zu nahe kommen.

 

Quelle: Getty Images

 

Das Problem: Bis die zuständigen Personen vor Ort sein konnten, hatten die Löwen bereits einen großen Schaden angerichtet, was die Massai dazu zwang, entweder ihre eigenen Tiere zu töten, um ihr Leiden abzukürzen oder die Löwen zu schlachten, um ihr Hab und Gut zu schützen. Da die Massai Tierzüchter sind, war diese Situation für sie nicht tragbar.

 

Im Jahr 2015 entschied sich der 11-jährige Richard Turere, sich dieses Problems anzunehmen und eine Lösung zu finden, mit der alle leben konnten. Als er mit einer Fackel in der Hand innerhalb des Zaunes seiner Herde umher lief, stellte er fest, dass die Löwen dem Licht folgten.

 

Quelle: Paula Kahumbu

 

Aus der alten Batterie eines Motorrads und einem Blinker bastelte er  ein Gerät, das mit Solarenergie betrieben werden konnte. Die Idee funktionierte: Die Löwen hielten sich von der Herde fern. Richard nannte seine Erfindung "Lion Light" (zu Deutsch "Löwen-Licht").

 

Mit seiner Idee konnte der Junge die Löwen retten, deren Bestand im Laufe der letzten Jahre immer mehr zurück gegangen war. Zurzeit gibt es nur noch circa 16 500 bis 30 000 dieser Tiere. Für seine brilliante Idee bekam Richard ein Stipendium für eine der besten Schulen des Landes.

 

Via : Nofi

 

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