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Dieser blinde Hund lässt sich durch seine Behinderung nicht davon abhalten, als Therapiehund anderen zu helfen

Als die Hündin Rosie zwei Wochen alt war, bemerkte ihre Besitzerin Judy Essman, dass mit ihr etwas nicht stimmte.Die Augen des kleinen Golden Retriever Welpens aus der Stadt Fond du Lac im US-Bundesstaat Wisconsin hatte die Augen noch fest geschlossen, während seine Geschwister schon die Welt um sich herum entdeckten.

 

Judy ging mit Rosie zum Tierarzt. Dieser entfernte die dünnen Häutchen, die ihre Augen bedeckten. Anschließend beobachtete sie Rosie noch einige Tage Zuhause und langsam wurde ihr klar, dass die Hündin blind war.

 

Quelle Doug Raflik/USA Today

 

Judy, eine Züchterin mit 13 Jahren Erfahrung, hatte vorher noch nie einen blinden Welpen. Blindheit ist bei Golden Retrievern keine häufig vorkommende Erbkrankheit. Daher war Judy besorgt, dass Rosie nicht so ein unbeschwertes Leben führen können würde wie ihre Geschwister.

 

Doch sie war fest entschlossen, Rosie ein Leben wie jedem anderen Welpen ermöglichen wollte, selbst wenn das eventuell einige Herausforderungen mit sich bringen würde.

 

 Im Alter von circa drei bis vier Wochen, fangen  [die Welpen] an, herumzulaufen, zu spielen und draußen herumzutollen. Doch Rosie stolperte jedes Mal über die Wasserschüssel oder stieß sich den Kopf an. Es war sehr schwer für mich, sie selbst herausfinden zu lassen, was funktionierte und was nicht. Doch genau das war nötig, damit sie nicht den Rest ihres Lebens von mir abhängig sein würde. 

 

Wie sich schnell herausstellte, passte Rosie sich schnell an ihr Leben ohne Augenlicht an. Sie nutzte stattdessen ihre anderen Sinne wie beispielsweise Riechen oder Hören.

 

Quelle: Doug Raflik/USA Today

 

Judy und ihr Ehemann ließen für Rosie sogar ihr Haus teilweise umbauen. So ließen sie beispielsweise eine Rampe im Garten anbringen, damit Rosie den Weg zum Garten leichter findet und so mit ihren Geschwistern spielen kann.

 

Während die anderen Welpen nach und nach vermittelt werden, wird Rosie bei der Familie Essman bleiben und sich bald auf eine wichtige Aufgabe vorbereiten:

 

Rosie ist sehr selbstbewusst und sie liebt Menschen. Das ist für Therapiehunde sehr wichtig.

 

Zwar wird sie eventuell ein wenig länger brauchen, um ihr Zertifikat zu bekommen, doch Jake Guell, der als Hundetrainer bei der Dienstleistungsfirma Tails for Life arbeitet, ist fest davon überzeugt, dass sie das Team wunderbar ergänzen wird.

 

Rosie wird uns zeigen, dass diejenigen, die eine Behinderung haben, alles tun können, was andere auch können. 

 

Quelle: Doug Raflik/USA Today

 

Judy stimmt dem zu:

 

Man hört überall solche Geschichten: Kinder die beispielsweise größer oder kleiner als die anderen sind und deshalb wenig Selbstbewusstsein haben oder ein Kind, dass sich wegen seiner Lernbehinderung ausgegrenzt fühlt. Ich hoffe, dass Rosie mit diesen Kindern eine persönlichen Kontakt herstellen kann, sodass sie ihre Probleme mit ihrer Hilfe aufarbeiten können.

 

Wenn Rosie zertifiziert ist, wird sie Menschen aller Altersklassen in Krankenhäusern, Schulen und Büchereien helfen.

 

Wer die Arbeit von Tails for Life unterstützen möchte, kann hier spenden.

 

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