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Diesem Hund wurden unvorstellbare Qualen angetan. Jetzt wird gegen den Täter ermittelt

(Vorsicht: Die folgenden Bilder könnte für manche Leser verstörend sein)

 

In der Stadt Detroit im US-Staat Michigan wurden Ermittlungen gegen einen Unbekannten eingeleitet, der einem Hund unfassbares Leid zugefügt hat. Für alle Informationen, die zu dem Schuldigen führen könnten, wurde eine Belohnung von umgerechnet 2.300 Euro ausgesetzt.

 

Am 17. Januar wurde ein Rottweiler Mischling gefunden, dem man die Nase und die Ohren abgeschnitten hatte.

 

Der Ermittler der Tierschutzorganisation Humane Society Michigan Mark Ramos beschrieb dem Sender Fox 2 Detroit die Situation:

 

Die Nase wurde entfernt und die Ohren wurden am Schädel abgeschnitten. Der Schwanz wurde abgeschnitten und er hat große Schürfwunden an seinen Hinterbeinen.

 

Der Hund wurde von einem Passanten entdeckt. Es gelang ihm, das Tier mit Futter anzulocken und er erschrak, als er sah, wie schlimm der Hund wirklich verletzt war.

 

dog_baron_abuse_detroit_1Quelle: Michigan Humane Society

 

Der Hund wurde auf den Namen "Baron" getauft und wurde in die Obhut eines Tierarztes gegeben.

 

Mark Ramos äußerte sich in einer Pressemeldung:

 

Es sieht so aus, als hätte jemand diesen Hund absichtlich verstümmelt. Diese Grausamkeit ist nicht hinnehmbar. Wir müssen die Stimme für dieses Tier sein und mit unseren Handlungen sichergehen, dass so etwas nicht noch einmal geschieht.

 

Trotz seiner schlimmen Verletzungen ist Baron ein freundlicher und liebenswerter Hund. Aus diesem Grund vermuten die Tierschützer, dass er nicht von seinem Besitzer verletzt worden ist.

 

dog_baron_abuse_detroit_2Quelle: Michigan Humane Society

 

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich jemand so lange um einen Hund kümmert und sich dann umdreht und ihm etwas Derartiges antut.

 

Die Organisation hofft, dass die Belohnung dabei hilft, den Schuldigen ausfindig zu machen. Wenn sich niemand meldet, wird Baron bald an eine neue Familie weitervermittelt werden.

 

Es bleibt zu hoffen, dass er ein schönes Zuhause findet, in dem er vergessen kann, was ihm zugefügt wurde.

 

In Deutschland greift in Fällen dieser Art das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

Via: Fox 2 Detroit

 

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