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Diese Tiere werden gequält, indem man sie aus Flugzeugen in die Menschenmasse wirft

Seit 1946 findet in Yellville, einer Stadt im US-Bundesstaat Arkansas  jedes Jahr ein Festival namens Turkey Trot statt. Ursprünglich sollte damit Aufmerksamkeit auf das Problem der schwindenden  Anzahl wilder Truthähne in Arkansas gelenkt werden.

 

Allerdings wird die Hauptattraktion des Turkey Trot sehr kontrovers diskutiert. Das so genannte "Turkey Drop" (zu Deutsch etwa: "Truthahn werfen") ist nämlich genau das, nach was es sich anhört. Truthähne werden lebendig von hohen Gebäuden wie beispielsweise vom Dach des Gerichtsgebäudes oder nahe gelegenen Geschäften geworfen, sodass die Menschen in der Masse sie einfangen und mit nach Hause nehmen können, wo sie sie an Thanksgiving  traditionell als Festmahl verspeist werden.

 

Quelle: Arkansas Online

 

Und als ob dies für die Tiere nicht schon genug Qualen wären, wirft man die Tiere seit dem Jahr 1948 zusätzlich noch aus Flugzeugen. Zwar wird dies seit 1990 nicht mehr von den Behörden unterstützt, doch ein Bürger, der in der Gegend auch als "Phantom-Pilot" bekannt ist, entschied sich, die Sache selbst in die Hand zu nehmen und die grausame Tradition weiterzuführen.

 

Seit Jahren sprechen sich Tierschützer und gegen das "Truthahn-Werfen" vor Allem aus dem Flugzeug aus. Für sie handelt es sich hierbei ganz klar um Tierquälerei, die nicht selten mit dem Tod der Truthähne endet, da diese es nicht gewohnt sind, so hoch zu fliegen.

 

Quelle: Arkansas Online

 

Jedoch sagen die Organisationen und die örtlichen Behörden wie beispielsweise die Handelskammer von Yelville, dass sie keine Möglichkeit hätten, die Menschen davon abzuhalten, die Truthähne aus dem Flugzeug zu werden. In einem Brief erklären sie:

 

Das "Truthahn-Werfen" aus Flugzeugen gehört bereits seit Jahren zum Turkey Trot. Dieses wird jedoch von einer Privatperson organisiert, die in keinerlei Verbindung zur Handelskammer steht. Die Luftfahrtbehörde hat diese Handlung für die Dauer des Festes als "legal" erklärt, solange es unter den von ihnen gestellten Auflagen erfolgt.

 

Der "Phantom-Pilot" trägt seinen Namen nicht ohne Grund. In Yellville gibt es keine Landebahn und daher gibt es hier keine Behörde, die den Flug kontrolliert. Außerdem haben weder die Geschäftsführer der Kammer, noch ihre Mitglieder oder Sponsoren des Festes Kontrolle darüber, was eine Privatperson in ihrer Freizeit mit seinem eigenen Flugzeug tut. 

 

Nach einigen Beschwerden, untersucht die staatliche Luftfahrtbehörde diesen Fall nun. Obwohl die Behörden wollen, dass die Menschen aufhören, gegen dieses Fest einzusetzen, ist dies der einzige Weg, der Tierquälerei im Namen der "Unterhaltung" und der "Tradition" ein Ende zu setzen.

 

Quelle: Kaitlyn Schwers

 

Wenn ihr dabei helfen möchtet, der Misshandlung der Truthähne im Namen dieses Festes ein Ende zu setzen, könnt ihr diesen Personen auf der PETA-Webseite (Englisch) zu schreiben. Wenn ihr eure Meinung respektvoll ausdrückt, wird das den Druck auf die Verantwortlichen erhöhen, dem "Truthahn-Werfen" ein Ende zu setzen und die Vögel vor einem grausamen Tod zu bewahren.

 

Schaut euch hier das Video über das Turkey Trot an:

 

 

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