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Diese Künstler quälen, töten und beuten Tiere für ihre Kunst aus

Tiere stellen schon seit Anbeginn der Zeit eine große Inspiration für Künstler dar. Auch wenn sie es manchmal vielleicht gar nicht wollen…

 

Über die letzten Jahre provozierten einige Künstler große Skandale, weil sie Tiere in ihren Werken benutzten und ihre Würde mit Füßen traten.

 

Ausgestopfte und aufgehängte Hundekörper, tätowierte Schweine, zerstückelte Fische, die Liste scheint gar kein Ende zu nehmen.

 

Jean-Baptiste Jeangène Vilmer erklärte in seinem Artikel "Tiere in zeitgenössischer Kunst: Die ethische Frage", dass es drei Klassen von Kunst gibt, in denen Tiere benutzt werden. In die erste fallen alle Werke, in denen Tiere gezeigt werden, die schon vorher tot sind. In die zweite alle Werke, für die absichtlich Tiere getötet wurden und schließlich Kunst, für die man gezielt Tiere leiden lässt.

 

jan-fabre-1Quelle: Taxidermy in Art

 

Doch egal, ob es Künstler wie Jan Fabre sind, die tote Hunde an Metzgerhaken aufhängen oder Iris Schieferstein, die aus Tieren Modeprodukte herstellt, sie stehen alle in der Kritik. Trotzdem weichen viele zeitgenössischen Künstler nicht von der Benutzung tierischer Erzeugnisse zurück.

 

Im Jahre 2005 designte Iris Schieferstein High Heels aus den Hufen von Ziegen, die sie bei Schlachthöfen gekauft hatte. Und auch wenn die Tiere für dieses "Kunstwerk" schon tot waren, wirkt die Kreation nicht weniger makaber.

 

artists-crualty-animals-2Quelle: Journal du Design 

 

Einige Künstler benutzen sogar lebendige Tiere, um ihre Kreativität auszudrücken. Und im Namen der "zeitgenössischen Kunst" scheint es kaum noch moralische Grenzen zu geben. Das beste Beispiel ist Wim Delvoye, der Schweine züchtet, um ihre Haut schließlich als Leinwand für großflächige Tätowierungen zu benutzen.

 

 artists-crualty-animals-1Quelle: Wim Delvoye 

 

Die Schweine leiden für diese Kunst, einzig und allein um dem Durst nach Ruhm ihres Besitzers zu stillen. Manche werden ausgestopft und ihre Körper in Museen ausgestellt.

 

artists-crualty-animals-3Quelle: Wim Delvoye 

 

2007 stellte der Künstler Guillermo Vargas einen verhungernden Straßenhund in einer Galerie in Nicaragua aus. Das Tier starb einige Stunden später, ohne dass der Künstler erklärte, was genau geschehen war. Im Internet wurden daraufhin Stimmen laut, die der Karriere dieses Künstlers ein Ende bereiten wollten.

 

artists-animal-cruelty-8Quelle: Wikipédia

 

Jan Fabre aus Belgien hingegen hielt es für eine gute Idee, Katzen von einer Treppe in Antwerpen zu werfen, um zu zeigen, wie elegant die Tiere immer wieder auf ihren Beinen landen. Kritikern antwortete er, dass die Besitzer der Katzen den Würfen zugestimmt hatten und kein Tier dabei verletzt wurde.

 

 

Die "neue" moderne Kunst verlangt immer häufiger nach Sensation und Schock und lässt uns ebenfalls Erkenntnisse über unsere Gesellschaft treffen. Denn es ist ganz offenbar immer noch erlaubt, Tiere im Namen der Kunst auszubeuten und zu quälen. Darüber hinaus scheint die Würde eines Tieres, ob tot oder lebendig, immer noch keinen großen Stellenwert in unserem Wertesystem einzunehmen.

 

Außerdem führt uns diese "Kunst" vor Augen, dass wir das Leiden verschiedener Tiere unterschiedlich beurteilen. Quälerei von Katzen und Hunden lösen Wellen der Wut und Empörung aus, während das Leid anderer Arten für unsere Ernährung oder unseren Konsumdurst ignoriert werden.

 

Das Schicksal von Insekten und Fischen, die für Kunst getötet und ausgebeutet werden, berührt die Öffentlichkeit weitaus weniger. Jean-Baptiste Jeangène Vilmer erklärte:

 

Unsere Emotionen hängen von der Spezies ab. Unser Mitgefühl diskriminiert je nach Art und wird weniger, je weiter sich ein Tier vom Menschen entfernt.

 

Aus diesem Grund gab es keinen Aufschrei, als im Jahre 2012 über 9.000 Schmetterlinge für das Kunstwerk In and Out of Love von Damien Hirst sterben mussten. Im London Tate Modern Museum wurden die Tiere in zwei fensterlose Räume gesperrt, wo sie herumflogen, um eine "magische Atmosphäre" zu schaffen. Doch hinter der Magie verbirgt sich eine traurige Wahrheit. In diesen Zuständen starben täglich Dutzende von Schmetterlingen, sodass täglich 400 neue Exemplare "nachgefüllt" werden mussten.

 

 

Das Werk des Künstlers Marco Evaristti aus dem Jahr 2000 zeigte sich ähnlich brutal. Im Rahmen eines sozialen Experiments stellte er Mixer mit lebenden Goldfischen aus und ließ den Besuchern die Wahl, die Geräte anzuschalten, um die Tiere zu zerstückeln.

 

 

 

Auch wenn Kunst oft dazu dient, mit dem Finger auf Probleme zu zeigen, vor denen wir die Augen verschließen, sollten sich Künstler nicht in einem Raum fernab jeglicher Moral bewegen.
 Hier könnt ihr eine Petition unterschreiben, die Iris Schieferstein dazu aufrufen soll, zukünftig keine Tierkörper mehr für ihre Kunst zu benutzen.

 

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