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Diese Katze wurde geschlagen und aus dem 4. Stock eines Hauses geworfen

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Cookie, eine kleine Katze, musste über mehrere Monate hinweg unzählige Gewalttaten ihres Herrchens erleiden. Der Mann, der in der Nähe von Bordeaux lebt, warf die Fellnase unter anderem zweimal aus dem Fenster der vierten Etage, also ungefähr aus 16 m Höhe.

 

 

Quelle: BASTET

 

Die Katze ist beide Male so stark aufgeprallt, dass es einen gebrochenen Kiefer hatte und mehrere Zähne verlor. Auch eine der Pfoten war gebrochen und eine andere ausgerenkt. Der Besitzer bracht Cookie schließlich zu der Organisation BASTET, weil er die Kosten für den Tierarzt nicht tragen wollte.

 

Quelle: BASTET

 

Mehrere Organisationen beschlossen demnach, den Besitzer anzuklagen. Dazu gehörten selbstverständlich BASTET, aber auch die Fondation Brigitte Bardot und die Organisation One Voice. Leider wurde das Verfahren trotz der vorgelegten Beweise ohne weitere Maßnahmen eingestellt. Fotos von Cookies Zustand, Bescheinigungen des Tierarztes, Zeugenaussagen… all das reichte nicht aus. 

 

Quelle: BASTET

 

Die Staatsanwaltschaft des obersten Gerichtshofs in Bordeaux erklärte in einem Einschreiben an BASTET vom 22. Dezember 2017:

 

Die Fakten oder die Umstände der Vorgehensweise konnten nicht genau ermittelt werden. Die Beweise sind daher nicht ausreichend, um die Straftat nachzuweisen und eine Strafverfolgung einzuleiten. 

 

 

Wegen der Ungerechtigkeit einer solchen Situation, wurde eine Petition gestartet, damit die Taten des vorherigen Besitzers von Cookie nicht ungestraft bleiben. Außerdem wurde eine Facebook-Gruppe, Justice pour Cookie (dt. Gerechtigkeit für Cookie) eingerichtet.

 

Quelle: Facebook

 

Das kleine Kätzchen seinerseits kommt langsam wieder zu Kräften und erholt sich von dem Schrecken an der Seite von Sophie Llado, einem Mitglied von BASTET. Sophie erklärte in einer Nachricht vom 19. Januar:

 

Cookie kämpft jeden Tag, die kleinen Härchen an ihren Pfoten wachsen langsam nach, sie läuft, sie hinkt… Sie trägt die Nachwirkungen der schrecklichen Gewalt mit sich, die sie erleiden musste. Aber sie ist mutig und sie ist DA. 

 

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

 

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Andrea A.