Tierschutz

Diese erschütternden Bilder fassen das traurige Leben von Zootieren in einer ergreifenden Momentaufnahme zusammen

Die kanadische Fotografin Jo-Anne McArhur wird im Oktober dieses Jahres ihr zweites Buch veröffentlichen. "Captive", so der Name des Buches, entstand in Zusammenarbeit mit der Born Free Foundation, einer internationalen Tierschutzorganisation.

 

 

In über 100 Fotos zeigt das Buch die Beziehung zwischen Zootieren und Besuchern aus Zoos und Aquarien weltweit auf.

 

Es beinhaltet Abschnitte von McArthur selbst, sowie von Virginia McKenna, der Mitgründerin der Born Free Foundation und Lori Gruen, einer Philosophin und Autorin. Es enthält Bilder, die McArthur gegenüber der Washington Post folgendermaßen erklärte:

 

[…] wird dabei helfen, die Diskussion über Tiere in Gefangenschaft wieder aufleben zu lassen. Die Zoo-Diskussion endet oft mit dem Bestreben, die Tiere zu schützen und die Arten zu erhalten[…]

 

Quelle: Jo-Anne McArthur/Born Free Foundation

 

Sie ist sich bewusst, dass ihre Arbeit als "einseitig" angesehen werden könnte, begrüßt jedoch die Kritik. Sie erklärt: "Es ist wichtig, zu wissen, dass Zoos einseitig sind."

 

Die Fotos in "Captive" zeigen, wie unterschiedlich Zoos von Menschen und Tieren wahrgenommen werden.

 

Quelle: Jo-Anne McArthur/Born Free Foundation

 

McArthur beschreibt beispielsweise das Bild einer einsamen Robbe:

 

Das ist wahrscheinlich mein Lieblingsfoto, denn es sagt viel darüber aus, wie ich unsere Erfahrungen mit Tieren in Gefangenschaft sehe. Sie sind das Herzstück, der Grund warum Zoos und Aquarien überhaupt existieren und doch machen wir uns die Tiere, aber auch uns selbst zum Gespött, indem wir es nicht schaffen, mit ihnen in Kontakt zu treten.

 

Quelle Jo-Anne McArthur/Born Free Foundation

 

Sie fährt fort und beschreibt, wie diese Bilder die traurige Realität der Tiere in Gefangenschaft zeigen.

 

Zoos förderen unsere verfälschte Sicht auf die Tiere. Dies fängt bei den gepflegten Wegen an und geht über die Musik bis hin zu all den zusätzlichen Unterhaltungsmöglichkeiten. Ich möchte, dass wir daran denken, dass unser Zoobesuch vielleicht zwei oder drei Stunden dauert und dass wir danach nach Hause zu unserer Familie und unseren Freunden gehen. Unser Leben ist also relativ selbstbestimmt. Doch die Tiere sind gezwungen, in den Zoos zu bleiben auch wenn wir schon lange nicht mehr dort sind. Ich versuche zu zeigen, wie das Leben für sie ist.

 

Quelle: Jo-Anne McArthur/Born Free Foundation

 

MCArhur kommt schließlich zu dem Ergebnis, dass ein Zoo nicht der beste Ort ist, um Tiere zu beobachten:

 

Wir können so viel mehr lernen, wenn wir Tiere im Fernsehen in ihrem natürlichen Lebensraum sehen können, als wenn wir uns ein einsames Tier hinter einer schmutzigen Plexiglasscheibe ansehen.

 

Quelle: Jo-Anne McArthur/Born Free Foundation

 

Wenn ihr mehr darüber erfahren möchtet, wie es Tieren in Zoos geht, klickt hier. Wenn ihr PETA Deutschland unterstützen möchtet klickt hier.

 

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