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Diese Bilder zeigen die brutalen Trainingsmethoden in Hundeschulen und lösen eine Welle der Empörung aus

Am 18. September veröffentlichte die Organisation One Voice Fotos aus Hundeschulen, die mit einer versteckten Kamera aufgenommen wurden. Über zwei Jahre hatten sich Mitarbeiter der Organisation als Undercover-Ermittler in die Hundeschulen eingeschlichen.

 

Was man auf den Bildern sieht, ist erschreckend: Hundebesitzer, die ihre Tiere anschreien, brutale Trainingsmethoden und Hunde, die gezwungen werden, Dinge zu tun, "vor denen sie Angst haben", so die Organisation.

 

 

Brutale Trainingsmethoden

 

Die Organisation kritisiert mehrere Trainingsmethoden, die die Mitarbeiter in den Hundeschulen (deren Namen nicht preisgegeben wurden) beobachtet haben. Dies ist beispielsweise beim Befehl "Platz" der Fall. Der Hund soll dazu gebracht werden, sich auf den Boden zu legen, indem der Besitzer einen Fuß auf die Leine stellt.

 

Eine anderer, stark kritisierte Methode ist der "Glockenschlag", bei dem man einmal fest an der Leine zieht, um "zu läuten".

 

 

One Voice sagt weiter:

 

Diese Trainingsmethoden können verheerende Folgen haben. Die Hunde können ein lebenslanges Trauma davon tragen oder eine Verhaltensstörung entwickeln. 

 

Im Präsentationsvideo der Untersuchung weist die Organisation darauf hin, dass einer der Hunde bei einer Trainingseinheit eine ausgerissene Pfote hatte. "Wo ist die Tierliebe, mit denen diese Schulen werben?" Diese Methoden gehen gegen die Natur der Hunde. Sie erleiden häufig ein Trauma und werden aggressiv.

 

Quelle: One Voice

 

"Diese so genannten "Hundetrainer" haben ihren Namen nicht verdient"

Die Bilder wurden bereits über 300 000 Mal angesehen. In den Kommentaren prangern User diese brutalen Methoden an.

 

"Diese Zentren müssen geschlossen und die verantwortlichen Personen zur Rechenschaft gezogen werden", so Martine O auf der Facebook-Seite von One Voice. Diese "Trainer" haben ihren Namen nicht verdient. Die Berufsausbildung muss von Experten geregelt werden", fügt Oswaldo L. hinzu.

 

Hier seht ihr das Video von One Voice:

 

Inédit: #DangerChiensDressés 2 ans d'enquête en club de dressage canin. L'éducation des chiens y est mal enseignée! Où est la complicité vantée entre humain & chien? Un tel dressage dénature les chiens par la violence ce qui les traumatise et peut les rendre très agressifs.

Posted by One Voice on Sunday, September 17, 2017

 

Zuckerbrot statt Peitsche

Diese Methoden beruhen alle auf der Theorie nach der ein Hund "seinen Platz" kennen sollte. Es geht also in erster Linie darum, dass das Tier unterdrückt wird, um jegliche Art von Störungen zu vermeiden.

 

Natürlich werden diese Strategien nicht überall angewendet. Es gibt auch sanftere Lernmethoden wie beispielsweise die "positive Bestärkung", in der die Beziehung zwischen Mensch und Hund als eine Art Zusammenarbeit angesehen wird. Der Hund wird als Kollege wahrgenommen und genauso geschätzt.

 

"Damit sich eine gesunde, langfristige und bereichernde Beziehung entwickeln kann, darf Gewalt kein Teil der Erziehung sein, so die Organisation One Voice, die einen Zusammenhang zwischen diesen brutalen Methoden und der steigenden Anzahl der ausgesetzten und eingeschläferten Tiere sieht.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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