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Die Polizei durchsucht einen Minivan und findet 165 Tiere in Stoffsäcken

Es war eigentlich nur eine normale Verkehrskontrolle zwischen Thailand und Laos. Doch als die Polizisten den Kofferraum eines Minivans öffnete, machten sie eine schockierende Entdeckung. Sie fanden 165 Schuppentiere in dem Wagen, die in Tüten und Stoff eingewickelt und übereinander gestapelt waren.

 

165-minivan-1Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Obwohl es noch nicht überall bekannt ist, handelt es sich bei Schuppentieren um die meistgejagten Tiere der Welt. Ihre Art steht kurz vor dem Aussterben. Alle 8 Unterarten der Schuppentiere stehen auf der Liste der bedrohten Arten der IUCN.

 

165-minivan-2Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Man findet Schuppentiere hauptsächlich in Afrika und Ostasien und ähnlich wie Igel rollen sie sich zusammen, wenn sie sich bedroht fühlen. In der chinesischen und vietnamesischen Küche gilt ihr Fleisch als Luxusdelikatesse und ihren Schuppen werden gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt. Eine ihrer Schuppen kann auf dem Schwarzmarkt bis zu 900 Euro kosten. Es ist daher nicht überraschend, dass die Tiere zur Zielscheibe von Wildjägern geworden sind.

 

165-minivan-5Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Die Tiere, die von der thailändischen Polizei gerettet wurden, wären ohne Zweifel in China getötet worden. Experten vermuten, dass in Afrika und Asien alle 5 Minuten ein Schuppentier eingefangen wird, um es für sein Fleisch und seine Schuppen zu verkaufen.

 

165-minivan-4Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Die Händler in Thailand wurden verhaftet und alle Schuppentiere wurden von der Tierschutzorganisation Wildlife Friends Foundation Thailand (WFFT) aufgenommen. Alle 165 Säugetiere wurden daraufhin ins  Laos Wildlife Rescue Center (LWRC) gebracht, wo man sie medizinisch behandelte. Ein paar der Tiere überlebten allerdings nicht.

 

165-minivan-15Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Nach dieser Rettungsaktion verkündete die WWTF:

 

Obwohl es unglaublich schwierig ist, diese Art in Gefangenschaft am Leben zu halten, hoffen wir, dass sie sich alle erholen. Wir werden versuchen, ihnen eine zweite Chance in der Wildnis zu geben.

 

165-minivan-3Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Um ihre Sicherheit zu garantieren, dürfen die Mitarbeiter nicht preisgeben, wo genau die Schuppentiere schließlich wieder ausgesetzt werden.

 

165-minivan-6Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Wenn ihr die Tierschutzorganisation WFFT gerne unterstützen würdet, könnt ihr hier für sie spenden.

 

165-minivan-9Quelle: Wildlife Friends Foundation Thailand

 

Hier könnt ihr euch das Video der Rettung selbst ansehen:

 

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