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Die ersten Schockbilder vom schrecklichen Yulin-Festival, für das 10 000 Hunde geschlachtet werden

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Es ist offiziell: Das Yulin-Festival hat am 21. Juni begonnen und ist nun in vollem Gange.

 

Wie jedes Jahr während der Sonnenwende (21. Juni) werden tausende Hunde und Katzen brutal getötet, um beim chinesischen Yulin-Festival in Guangxi gegessen zu werden.

 

Und die ersten Bilder der aktuellen Ausgabe dieses widerlichen Festivals wurden schon veröffentlicht, auch wenn viele der Beteiligten nur zögernd einwilligen, sich filmen oder fotografieren zu lassen (Achtung: Einige Bilder in diesem Beitrag sind sehr schwer anzuschauen).

 

Eine Frau mit einem Verkäufer auf dem Yulin-Festival. An ihrer Seite: Drei Hunde, die bald ein furchtbares Schicksal ergreifen wird, wenn sie nicht noch rechtzeitig von Aktivisten gerettet werden.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Am 20. Juni sind die ersten Hunde angekommen, die in winzigen Käfigen transportiert wurden. Vor ihrer Schlachtung müssen die eingesperrten Tiere einen Höllentrip von mehreren hundert Kilometern durchstehen – ohne Wasser und ohne Nahrung.

 

Quelle : @AFP / Andy Wong

 

Laut offizieller Zahlen handelt es sich um etwa 10 000 Hunde und 4000 Katzen, die den Besuchern und Anliegern zum Fraß vorgeworfen werden.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Nicht nur internationale Organisationen kämpfen für den Niedergang des Yulin-Festivals. Ebenso gibt es viele Gruppen von Tierschützern direkt vor Ort, die die "Festivitäten" hemmen. Auf dem folgenden Bild wird ein chinesischer Aktivist von den Verkäufern des Hundefleisches und den Gästen des Yulin-Festivals verhöhnt. Sie fordern ihn dazu auf, den Ort zu verlassen.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Eine Frau erreicht gerade den Markt. Ihr Fahrrad ist mit Hunden reichlich beladen. Die lokalen Restaurateure sind die wichtigsten Kunden der Händler.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Diese Tierschützerin hat soeben einen Hund auf dem Markt erstanden und bringt ihn schnell weg – unter den belustigten Blicken der anderen Bewohner.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Am Vortag des Festivals warten diese Verkäufer auf die ersten Kunden.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Hier hat ein weiterer Aktivist ein Hund von einem Händler erstanden und entzieht ihn seinem tragischen Schicksal.

 

Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Einer der Hundestände auf dem Markt, wo die gebratenen Tierleichen für alle Beteiligten ausgestellt werden.

 

yulin-festival-dog-meat-8Quelle: @AFP / Andy Wong

 

Doch nicht nur die Ermordung selbst macht den Horror der Situation aus: Ebenso schlimm ist die Tatsache, dass der Großteil der für das Festival ermordeten Tiere von ihren Besitzern gestohlen werden, an deren Seite sie ein weiterhin behütetes Leben hätten führen können.

 

Aufgrund des Umstands, dass das Land der größte Konsument des Fleisches  ist (etwa 20 Millionen Hunden  werden von den dortigen Schlachtereien jährlich verzeichnet), setzen sich die chinesischen Behörden inzwischen stärker mit der Problematik auseinander. Sie sind sich darüber bewusst, dass diese Praxis ein schlechtes Bild auf das Land wirft.

 

Seit 2014 hat sich aufgrund dieses Events ein enormer globaler Protest entwickelt. Deshalb schotten sich selbst die lokalen Behörden von dem Festival ab, indem sie die Schließung umliegender Märkte und Schlachtereien, die das Hundefleisch anbieten, verordnen.

 

Um die Assoziationen dabei zu unterstützen, weiterhin internationalen Druck auszuüben, könnt ihr diese Petition unterschreiben.

 

Via : @L'Obs

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Andrea A