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Die 5 gefährlichsten Erbkrankheiten von Hunden, die jeder Hundebesitzer kennen sollte

Ob Rassenhund oder nicht, alle Hunde können eine genetische Krankheit geerbt haben. Je nach Alter und Größe des Tieres äußern sie sich auf unterschiedliche Weise. Natürlich hat nicht jede Krankheit die gleichen Symptome, doch es gibt ein paar Tipps, mit denen ihr Erbkrankheiten leicht erkennen und rechtzeitig reagieren könnt.

 

Im Folgenden findet ihr eine Liste der fünf häufigsten Erbkrankheiten von Hunden.

 

1. Harnsteine

Quelle: Martin Valigursky

Obgleich diese Krankheit am häufigsten bei Dalmatinern, Neufundländern, Bichon Frisés und Zwergschnauzern auftritt, sind doch alle Hunde für Harnsteine anfällig. Es kann sein, dass es gar keine Symptome gibt, es ist aber auch durchaus möglich, dass der Hund Schwierigkeiten beim Wasser lassen hat oder dass sich Blut im Urin oder im Kot befindet. Euer Tierarzt kann Harnsteine mithilfe eines Ultraschalls oder mit Röntgengeräten erkennen.

 

Die Behandlungsmöglichkeiten reichen von einer einfachen Ernährungsumstellung bis hin zu einem chirurgischen Eingriff. Wenn euer Hund dazu neigt, Harnsteine zu entwickeln, solltet ihr seine Ernährung anpassen und daran denken, ihn regelmäßig von einem Tierarzt untersuchen zu lassen.

 

2. Epilepsie

Quelle : Gsdcqld

Epilepsie ist idiopathisch, das heißt, sie tritt ohne erkennbaren Grund auf. Leider ist sie bei Hunden schwer festzustellen. Einige Rassen, wie Deutsche Schäferhunde, Beagels, Dackel, Labradore oder Golden Retriever sind anfälliger dafür, dieser Art von Epilepsie zu entwickeln. Krampflösende Medikamente können die Krankheit kurzfristig lindern, allerdings gibt es leider noch keine Medikamente mit langfristiger Wirkung.

 

3. Hüftdysplasie

Quelle: Le comment

Große Rassen wie Deutsche Doggen, Golden Retriever, Rottweiler oder auch Bernhardiner sind für diese Gelenkkrankheit anfälliger als andere Hunde. Aber auch Mischlinge sind vor der Krankheit nicht gefeit. Ein Hund mit Dysplasie kann Schwierigkeiten beim Laufen oder beim Treppensteigen bekommen.

 

Um die durch die Krankheit verursachten Schäden so gering wie möglich zu halten, solltet ihr auf das Gewicht eures Flauschers achten. In einigen Fällen erweisen sich auch Medikamente oder Sitzungen beim Physiotherapeuten als sehr effektiv, doch leider ist oft sogar eine Operation zur Heilung nötig. Wenn ihr einen Rassenhund aufnehmen möchtet, geht vorher sicher, dass es in seiner Familiengeschichte keine vermehrten Fälle von Dysplasie gab.

 

4. Degenerative Myelopathie

Quelle: Danelle Brown

Die von dieser Krankheit am häufigsten betroffenen Rassen sind Deutsche Schäferhunde,  Corgis, Berner Sennenhunde, Chesapeake-Bay Retrever oder Möpse. Degenerative Myelopathie kommt am häufigsten bei älteren Hunden vor und zeigt sich durch den Funktionsverlust von Nervenfasern. Der hintere Teil des Körpers der betroffenen Hunde wird schwächer und es fällt ihnen immer schwerer, sich aufrecht zu halten. Teilweise werden sie gänzlich gelähmt.

 

Für degenerative Myelopathie gibt es keine Behandlung. Hunde, die unter dieser Krankheit leiden, entwickeln schlussendlich Probleme beim Laufen und leiden oft unter Inkontinenz. Auch wenn die Krankheit nicht schmerzhaft ist, kann sie vom Hundebesitzer viel Aufmerksamkeit und Arbeit erfordern, um die Lebensqualität des Vierbeiners sicher zu stellen.

 

5. Das Brachycephalensyndrom

Quelle : Guide du chien

Rassen mit abgeflachter Schnauze wie Englische Bulldoggen, Möpse, Pekinesen oder Shih Tzus können schwere Atemprobleme entwickeln. Diese Hunde haben oft von Geburt an Probleme mit dem Gaumen oder der Nasenhöhle. Des Weiteren ist ihre Luftröhre oft verengt und sie haben oft breitere und seitenverkehrte Herzkammern.

 

Hunde, die unter diesen Krankheiten leiden, haben oft Schwierigkeiten mit körperlichen Aktivitäten und sind hitzeempfindlicher. Ihre Lebensqualität kann allerdings mit Hilfe chirurgischer Eingriffe verbessert werden.

 

Via : I Heart Dogs

 

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