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Der wahre Grund, warum die Beine dieser Pferde mit ätzenden Flüssigkeiten eingerieben werden

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Das sogenannte "Tennessee Walking Horse" (zu deutsch: das Laufpferd aus Tennessee) ist weltbekannt für seinen ausfallenden, eleganten Trab und sein sanftes Wesen.

 

Schon seit vielen Jahren werden Tennessee Walking Horses bei Pferdeshows und Wettbewerben eingesetzt. Leider bedeutet dies für die Tiere jedes Mal unglaubliche Qualen.

 

Die preigekrönte Gangart dieser Pferde nennt sich "Big Lick" und zwingt die Tiere dazu, ihre Beine beim Laufen unnatürlich weit vom Boden zu heben.

 

 

Und um den Tieren diese Gangart beizubringen, werden ihnen grausame Schmerzen angetan.

 

In vielen Fällen werden die Beine und die empfindlichen Hufe der Pferde mit ätzenden Flüssigkeiten sowie Benzin oder Kerosin getränkt und danach in Tücher eingewickelt, um "die Chemikalien richtig einziehen zu lassen".

 

horse_soring_3Quelle: HSUS

 

Allein dieser Vorgang bereitet den Tieren schon unsagbare Schmerzen. Doch nachdem die Ätzmittel eingezogen sind, werden ihnen darüber hinaus Ketten oder Gewichte angelegt. Diese schlagen bei jedem Schritt auf die wunden Stellen und bringen die Pferde dazu, die ausfallenden Schritte zu tun.

 

In vielen Fällen werden den Pferden auch erhöhte Hufeisen angelegt, sodass sie im Prinzip auf Stöckelschuhen laufen.

 

horse_soring_2Quelle: HSUS

 

Diese schmerzhafte Trainingsmethode ist in den USA schon seit 1970 illegal, doch das hält viele Pferdetrainer nicht auf.

 

Leider verfügt das US-Ministerium für den Tierschutz (USDA) nicht über ausreichenden Mittel, um Kontrollen bei jeder Pferdeshow durchzuführen. Und viele der unabhängigen Ermittler, die stattdessen mit dieser Aufgabe beauftragt werden, lassen sich bestechen oder wollen die Industrie nicht unnötig aufmischen.

 

horse_soring_1Quelle: HSUS

 

Das Gesetz verlangt eigentlich eine Kontrolle jedes Pferdes, das bei einem Wettbewerb antritt. Dabei sollen die Hufe auf Narben und wunde Stellen untersucht werden.

 

Doch auch dafür haben die Trainer eine Lösung gefunden. Sie sprühen die Beine der Pferde vor den Wettbewerben mit Betäubungsmitteln und Farbe ein, um die Schmerzen und die Narben zu vertuschen.

 

horse_soring_4Quelle: HSUS

 

Die amerikanische Tierschutzorganisation Humane Society of the United States legte kürzlich Ergebnisse heimlicher Ermittlungen aus verschiedenen Ställen vor. Die gesammelten Beweise reichten aus, um die Karriere eines Pferdetrainers zu beenden und ihn zu einer Geldstrafe von 75.000 Dollar zu verurteilen.

 

Hier könnt ihr euch die Reportage und die Ermittlungen der Organisation ansehen:

 

 

Kurz vor Antritt des neuen US-Präsidenten Donald Trump wurde der Schutz der Tennessee Walking Horses von Obamas Regierung verstärkt. Jetzt fürchten viele Menschen, dass diese Gesetze wieder abgeschafft werden könnten. Auf Forcechange wurde eine Petition gestartet, um den schmerzhaften Trainingsmethoden endlich ein Ende zu bereiten. Ihr könnt sie hier unterschreiben.

 

 

Diese wunderschönen Tiere verdienen es, geschützt zu werden.

 

Via: The Humane Society of the United States

 

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Nicole Moore