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Der Tod dieses mit Heißkleber gefolterten Katers löst eine große Welle der Wut aus

Anfang März verschwand der Kater Sage spurlos aus seinem Zuhause im US-Staat Utah. Ein paar Tage später tauchte er wieder auf, doch befand sich in einem furchtbaren Zustand.

 

cat-tortured-hot-glue-3 Quelle: Facebook/China Cassel

 

Seine Besitzerin China Cassel berichtete auf Facebook:

 

Das ist Sage. Er ist unsere Katze. Er ist sechs Jahre alt. Er ist ein Freigänger, auch wenn er sehr gerne drinnen bleibt. Heute morgen haben wir ihn gefunden und bittere Tränen vergossen.

 

Er ist geschlagen und gefoltet worden. Sein Schnurbart wurde abgeschnitten, sein Fell verklebt, seine Rippen und seine Pfoten gebrochen. Er kann nicht mehr laufen. Er kann nicht miauen. Er wurde mit Silikon und Heißkleber gefoltert. Seine Augen sind geschlossen. Er leidet unfassbare Qualen.

 

Es ist ihm gelungen, nach Hause zurückzukehren, er ist ein Held. Aber wie sind einfach nur schockiert, wie ein Mensch so etwas tun kann. […]

 

cat-tortured-hot-glue-2Quelle: Facebook/China Cassel

 

Die Familie wusste, dass Sage ohne tierärztliche Hilfe nicht überleben würde. Der Kater wurde sofort zu einer Klinik gebracht, wo alles versucht wurde, um ihn zu retten.

 

Am folgenden Tag schien sich sein Zustand zu stabilisieren. Als seine Familie zu Besuch kam, reagierte er sogar auf ihre sanften Worte. Doch leider ging es bald schon wieder bergab und noch am selben Abend verstarb Sage in der Tierklinik.

 

cat-tortured-hot-glue-4Quelle: Facebook/China Cassel

 

Seine Familie kann einfach nicht verstehen, warum jemand ihrem Kater etwas Derartiges antun würde:

 

Es ist sehr schwer zu begreifen, dass ein so wichtiges Familienmitglied nie wieder nach Hause kommen wird. Derjenige, der das getan hat, sollte nachts nicht mehr ruhig schlafen. Er hat ein Leben genommen. Egal ob Mensch oder Tier, ein Leben ist ein Leben.

 

Die Vorsitzende der Tierschutzorganisation Human Society of Northern Utah Deborah Barnes war ebenfalls fassungslos:

 

Er hat so sehr gelitten, dass er nicht einmal mehr miauen konnte. Er konnte gar nichts tun. Das ist der Schlimmste Fall von Misshandlungen, den ich in meinem Leben gesehen habe. Es ist grausam, dass jemand überhaupt in der Lage ist, so etwas zu tun.

 

cat-tortured-hot-glue-5Quelle: Facebook/China Cassel

 

Die Polizei leitete schnell Ermittlungen ein, um den Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Die Human Society legte mit vielen Spendern sogar Geld zusammen, um eine Belohnung von 45.000 Euro für Hinweise auszusetzen.

 

Deborah Barnes sagte abschließend:

 

Wir werden den Schuldigen finden. Wir werden ihn finden, ganz egal, wie schwer es wird.

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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