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Der Sohn des berühmten Löwens Cecil wurde soeben von einem Throphäenjäger getötet

Fast auf dem Tag genau zwei Jahre nach dem Tod des Löwens Cecil am 1. Juli 2015 in Zimbabwe ereilte seinen Sohn Xanda das gleiche Schicksal.

 

Quelle: Bryan Oxford

 

Das Männchen lebte im Nationalpark von Hwange an der Grenze zwischen Zimbabwe und Botswana. Am 7. Juli wurde es von einem Jäger erschossen und sein Leichnam zwei Wochen später dank seines mit GPS ausgestatteten Halsbands vom englischen Biologen Andrew Loveridge geborgen.

 

Leider musste dieser eingestehen, dass die Tötung des Löwens kein Verbrechen gewesen war. Da sich das Tier zum Todeszeitpunkt ein Stück außerhalb des Nationalparks aufgehalten hatte, war es ganz legal zum Abschuss freigegeben.

 

Quelle: Bryan Oxford

 

Die Trophäenjagden in dieser Gegend werden von Richard Cooke organisiert, somit ist er der Verantwortliche für Xandas Tod. Andrew erklärte:

 

Das ist ein Mann mit einer gewissen Moral, er bricht nie das Gesetz. Er hat uns immer von seinen Jagden informiert und die Halsbänder der erlegten Tiere zurückgebracht. Er treibt keine illegalen Geschäfte. Ich habe die Informationen in Xandas Halsband ausgelesen und das passt alles genau mit seinen Schilderungen zusammen. Die Jagd war dort erlaubt und Xanda war sechs Jahre alt, also gesetzlich nicht mehr geschützt.

 

Die Trophäenjagd, ein "Sport", bei dem man ein Körperteil des erlegten Tieres als Trophäe behalten darf, ist noch immer in vielen Ländern erlaubt. Tierschützer sprechen sich schon seit Langem gegen die Jagdmethode aus und bezeichnen sie als brutale Freizeitaktivität.

 

Quelle: Hwange National Park

 

Philip Mansbridge, Leiter des Internationales Tierschutzfondes (IFAW), erklärte:

 

Der IFAW verurteilt dieses unnötige Töten von wilden Tieren mit dem einzigen Ziel der Unterhaltung und fordert die Menschen auf, sich die Lebewesen in ihrem natürlichen Lebensraum im Rahmen von nachhaltigen Touristenangeboten zu bewundern. Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass dies viel besser für die Anwohner ist, die in Harmonie mit der Natur leben wollen. […] Diese Tiere verdienen unseren Schutz und nicht unsere Schüsse.

 

Cecil war bei seinem Tod dreizehn Jahre alt gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er zwölf Kinder und schließlich fünfzehn Enkelkinder gehabt. Und auch wenn er und Xanda nicht mehr zu retten sind, wollen Tierschützer alles dafür tun, dass ihre Nachkommen nicht ebenfalls Opfer der Trophäenjagd werden.

 

Quelle: Africa Geographic

 

PETA hat eine Petition gestartet, um den Import von Jagdtrophäen nach Deutschland zu verbieten. Hier könnt ihr sie unterschreiben.

 

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