News Schönes

Der seltenste und seit 50 Jahren ausgestorbene Hund wird plötzlich wiederentdeckt

Das Verschwinden von verschiedenen Arten ist Teil der Natur, doch in den letzten 100.000 Jahren wurde dieser Vorgang von den Menschen hoffnungslos beschleunigt. Das sechste große Massenaussterben seit dem Beginn unseres Universums namens "Holozän-Aussterben" verschnellerte sich ungemein seit der Industrialisierung des 20. Jahrhunderts. Luftverschmutzung, Ausbeutung von Ressoucen und Zerstörung von Wäldern hatten einen verheerenden Einfluss auf die Natur und alles, was darin lebt.

 

chien-disparu-retrouve-1Quelle: Roelant Savery - Edward's Dodo

 

Seit fast fünfzig Jahren galt auch der Highland Hund aus Neuginuea für ausgestorben. Man hatte weder Exemplare in der Natur, noch in Gefangenschaft beobachten können. Die Rasse war die seltenste der Welt und vermutlich auch die älteste.

 

2016 organisierte der Biologe und gleichzeitig das Mitglied der Gruppe Highland Wild Dog Foundation (NGHWDF) James K. McIntyre eine Exkursion, um die Spuren der scheuen Wildhunde zu erforschen. Und gemeinsam mit Forschern der indonesischen Universität Papaouasie machte McIntyre im September 2016 eine große Entdeckung. Er fand einen Pfotenabdruck. Das Team stellte darauf versteckte Kameras auf und deckte ein atemberaubendes Geheimnis auf. In nur zwei Tagen nahmen die Kameras auf dem Gipfel des Puncak Jaya 140 Aufnahmen von Highland Hunden auf. In diesem Gebiet lebten ungefähr zwanzig Exeplare, weit abgeschieden von den Menschen.

 

chien-disparu-retrouve-2Quelle: NGHWDF

 

Es hatte zwar seit 2005 schon Sichtungen gegeben, doch Wissenschaftler hatten diese Zeugenberichte nie ernst genommen. Doch jetzt ist seit 2016 die Existenz der Hunde bewiesen. DNA-Analysen bewiesen darüber hinaus eine Verwandtschaft zwischen den Highland Hunden von Neuguinea und Hallstromhunden sowie australischen Dingos.

 

Die NGHWDF berichtete:

 

Auch wenn die Verwandtschaftsbeziehungen zwischen den Highlands und den Hallstromhunden noch in Frage steht, ist diese Entdeckung historisch unerlässlich, um zu die Koexistenz von Hunden und Menschen, sowie ihrer Evolution miteinander und ohneeinander zu erforschen.

 

chien-disparu-retrouve-3
Quelle: NGHWDF

 

Die Wiederentdeckung des wilden Hundes lässt hoffen, dass auch weitere ausgestorben geglaubte Tierarten noch irgendwo im Geheimen überlebt haben. Im März 2017 installierte ein Team aus Wissenschaftlern der australischen Universität James Cook Kameras in Queensland. Sie hatten vor, Spuren des Tasmanischen Tigers nachzuweisen, der seit 1936 als ausgestorben gilt. Diese Tierart war ein großes Beutel- und Säugetier. Innerhalb von hundert Jahren verschwand sie als Ergebnis von Jagd und gezielter Ausrottung seit 1830.

 

chien-disparu-retrouve-4Quelle: Wikipedia

 

Doch auch hier gibt es Zeugen, die von Sichtungen des Tigers berichten. Und auch wenn einige von ihnen nicht ernst genommen werden können, wird den Behauptungen jetzt auf den Grund gegangen.

 

Die Forscherin Sandra Abell ist überzeugt davon, dass die Aufnahmen der Kameras den Menschen mehr über seltene Spezies lehren werden, auch wenn es sich nicht um den Tasmanischen Tiger handelt. Die Fehler der Vergangenheit sollten in Zukunft vermieden werden.

 

Via: Science Alert

 

* * *

Holidog möchte das Leben Ihres Vierbeiners erleichtern. Ganz egal ob Sie in den Urlaub fahren und einen Tiersitter brauchen(hier testen) oder Ihren Liebling jeden Monat mit einem fantastischen Geschenk verwöhnen wollen (eine kostenlose HappyBox hier bestellen). Wir danken Ihren für Ihr Vertrauen!

ADVERTISING