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Der Mann verprügelt seinen Hund auf offener Straße. Sie filmt es und ruft das Internet um Hilfe

Am 1. Mai verbreiteten sich Aufnahmen eines Mannes aus dem englischen Manchester, der seinen Hund verprügelt, in den sozialen Netzwerken.

 

pitbull-frapper-manchester-video-10Quelle: Misha Javed / Facebook

(Vorsicht, die folgenden Bilder können verstörend sein.)

 

Die schwer verdaulichen Aufnahmen zeigen, wie der Mann beim Gassigehen mit seinem Hund plötzlich stehen bleibt. Dann versetzt er ihm einen Schlag. Nach ein paar Faustschlägen ins Gesicht reißt er das Tier in die Luft und schleudert es auf den Boden zurück.

 

pitbull-frapper-manchester-video-6Quelle: Misha Javed / Facebook

 

Die Anwohnerin Misha Javed war vom Verhalten des Mannes entsetzt und begann den Vorfall von ihrem Fenster aus zu filmen. Dann veröffentlichte sie das Video im Internet, um den Täter zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Innerhalb kürzester Zeit wurde das Video hundertausende Male geteilt und Millionen von Menschen hatten es sich auf Facebook angesehen.

 

Misha Javed sagte in der Videobeschreibung:

 

Also, heute am frühen Nachmittag hat dieser niederträchtige Mann seinen Hund angegriffen! Ich will gar nicht wissen, was er mit seinem Tier hinter verschlossenen Türen anstellt. […] Ich rufe alle Bewohner von Oldham dazu auf, dieses Video zu teilen, um den Mann zu finden. Er muss für seine Taten bestraft werden und man sollte ihm den Hund wegnehmen!

 

pitbull-frapper-manchester-video-4Quelle: Misha Javed / Facebook

 

Die junge Frau verständigte ebenfalls die Polizei, die sofort Ermittlungen einleitete.

 

Der Vorfall wurde schnell so bekannt, dass der 35-Jährige schon am 2. Mai eine Selbstanzeige machte. Er muss sich nun für Tierquälerei vor Gericht verantworten.

 

Der Hund wurde von der Organisation RSPCA aufgenommen. Dort wird sich um ihn gekümmert, sodass er seine schmerzhafte Vergangenheit verarbeiten kann.

 

pitbull-frapper-manchester-video-1Quelle: Misha Javed / Faceboo

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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