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Der älteste Elefant der Welt wurde soeben von Wilderern getötet

Einer der ältesten und größten Elefanten Kenias wurde soeben für seine Stroßzähne im Tsavo East Nationalpark getötet. Er hieß Satao II und war fast fünfzig Jahre alt. Dieser Vorfall geschah erst zwei Tage, nachdem ein Polizist von Wildjägern erschossen wurde, weil er die Elefanten schützen wollte.

 

Satao II war einer der letzten Exemplare seiner Art und war nach einem berühmten Elefanten benannt worden, der im Jahre 2014 getötet worden war und die längsten Stoßzähne hatte, die je an einem Elefanten gesehen wurden. Man vermutet, dass Satao II mit einem Giftpfeil für das Elfenbein seiner Stoßzähne erlegt wurde. An der Stelle, an der er starb, waren im Januar schon drei weitere tote Elefanten gefunden worden.

 

elephant-satao-2-kenya-2Quelle: The Tsavo Trust

 

Doch die Wildjäger hatten nicht genug Zeit, seine Stoßzähne abzusägen, bevor Mitarbeiter des Parks ihn fanden. Er wurde bei einer Routine-Inspektion des Parks entdeckt. Zwei Verdächtige wurden daraufhin von Kenyan Wildlife Services (KWS) in Gewahrsam genommen. Sie waren mit einer Ak47, Giftpfeilen und Pfeil und Bogen bewaffnet.

 

Satao II, second from the rear.

 

Satao IIs Tod ist ein weiterer Rückschlag für den Elefantenschutz in Afrika. In Kenia existieren nunmehr nur noch sechs Elefanten mit Stoßzähnen, die schwerer als 45kg sind. Satao IIs Stoßzähne wogen jeweils 51kg.

 

elephant-satao-2-kenya-4Quelle: The Tsavo Trust

 

Auf dem ganzen afrikanischen Kontinent leben nur noch 25 Elefanten mit großen Stoßzähnen und 15 Jungtiere, die in der Zukunft in diese Kategorie fallen könnten. Alle Tiere stehen unter Beobachtung von Kenyan Wildlife Services (KWS), um sie vor Wildjägern zu schützen.

 

Die Organisation rief sogar das "The Tusker Project" ins Leben, ein Programm, das den Schutz der Elefanten verstärken soll. Unter anderem werden die Tiere dabei von der gemeinnützigen Organisation Tsavo Trust durch Bodenüberwachung und Überwachung aus der Luft geschützt.

 

elephant-satao-2-kenya-3Quelle: The Tsavo Trust

 

In weniger als zwanzig Jahren sank die Anzahl der Elefanten in Afrika aufgrund der anhaltenden Wilderei von 45.000 auf 6.000 Tiere. National Geographic veröffentlichte sogar eine Karte, auf der man interaktiv beobachten kann, wie die Populationen verschwinden.

 

Tsavo Trust beschrieb auf seiner Webseite:

 

Auch wenn das ein großer Verlust ist, gibt es ein paar Lichtblicke. Wir konnten das Elfenbein von Satao IIs Körper sicherstellen, bevor es in die falschen Hände gelang ist. Außerdem sind wir zuversichtlich, dass das Netzwerk von Wilderern in dieser Gegend sich auflösen wird. KWS hat schnell gehandelt und das gewünschte Ziel erreicht.

 

Wenn ihr Tsavo Trust und KWS beim Schutz der letzten großen Elefanten unterstützen möchtet, könnt ihr hier für sie spenden. Die Tiere schweben heute in größerer Gefahr als jemals zuvor.

 

Via: The Dodo

 

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