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Ende der Gefangenschaft für Delfine und Wale im Aquarium von Vancouver

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Mitte Januar 2018 gab die Leitung des Aquariums in Vancouver bekannt, dass sie nicht mehr für die Gefangenschaft ihrer Delfine und Wale kämpfen wird. Diese Entscheidung ist die Folge einer Abstimmung der Parkkommission im März 2017, deren Ergebnis dazu führte, dass das Aquarium keine neuen Wale und Delphin mehr aufnehmen durfte.

 

 

Für John Nightingale, den Generaldirektor des Aquariums, ist das Ende des Programms nicht der Wille eines Teils des Teams, diese Tiere nicht mehr gefangen zu halten. Radio Canada berichtet, dass „[seine Teams glauben], dass es wichtig für das Publikum ist, mit den Walen und Delfinen zu interagieren“.

 

Er glaubt, dass das Problem in der Meinung der Öffentlichkeit liegt, die sich weigert, die Wichtigkeit der Aufgabe seines Aquariums zu erkennen:

 

Die Debatte in der Gemeinschaft, mit den Anwälten, den Politikern… ist dabei, unsere Arbeit an unserer Mission zu behindern. 

 

Dennoch sind im November 2016 in diesem Aquarium zwei Belugawale innerhalb von zwei Wochen an einer unbekannten Krankheit gestorben.

 

Während der Debatte, die vor der Abstimmung der Parkkommission stattfand, rief die Generaldirektorin der PETA, Tracy Reiman, die „erschütternde Zahl der Tode im Aquarium in Vancouver“ wieder ins Gedächtnis: „von 10 Tieren, die in Gefangenschaft geboren wurden, sind alle 10 gestorben“.

 

Wenn es nach ihr ginge, müssten alle Delfine und Wale des Parks befreit werden, außerdem auch die fünf Belugawale, die das Aquarium an SeaWorld und das Aquarium in Georgia übergab.

 

Quelle: Aquarium in Vancouver/Neil Fisher

 

John Nightingale ist der Meinung, dass dieses Verbot sowohl der Forschung, die im Aquarium durchgeführt wird, als auch den Rettungsaktionen von Walen, die die Einrichtung unternimmt, schaden würde.

 

Tatsächlich ist es so, dass wenn kein Tier mehr dauerhaft im Park lebt, auch kein qualifiziertes Personal mehr da sein wird, um die Gesundheit eines Tieres während seiner Genesung zu überwachen. Das Aquarium in Vancouver wäre das einzige im Land, das diese Aufgabe übernehmen könnte.

 

Dennoch werden in Wirklichkeit nur sehr wenige der Wale und Delfine, die vom Aquarium aufgenommen werden, auch wieder freigelassen, so Paul Spong, Co-Direktor des Forschungszentrums Orca Lab. Seiner Meinung nach werden die Tiere nur zu Unterhaltungszwecken benutzt.

 

 

Obwohl die Leiter des Aquariums sich dem Verbot beugen, möchte Nightingale die Entscheidung der Parkkommission vor Gericht anfechten.

 

Er möchte, dass der Wasserpark weiterhin zeitweise verletzte Tiere aufnehmen darf, unter dem Vorbehalt, dass diese wieder freigelassen oder an andere Aquarien vermittelt werden.

 

 

Es ist wichtig, solche Informationen weiterzutragen. Viele Menschen ignorieren immer noch die Bedingungen, in denen die Tiere in Wasserparks leben. Die PETA hat eine Reihe von Petitionen gestart, die die Befreiung von Meerestieren in verschiedenen Parks fordern. Wenn ihr auch helfen wollt, könnt ihr zum Beispiel diese unterschreiben.

 

 

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Victoria Bach