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Das letzte Nördliche Breitmaulnashorn-Männchen ist sehr krank – Die Art ist nun vom Aussterben bedroht

Breitmaulnashorn
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Das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn Sudan ist sehr krank und die Sorge um das Überleben der Spezies ist groß. Das Tier, das schon 45 Jahre alt ist, wird unentwegt überwacht. Es ist von bewaffneten Wachen umgeben, die für seinen Schutz verantwortlich sind.

 

Quelle: Ol Pejeta

 

Sudan lebt seit 2009 mit den zwei Weibchen Fatu und Najin im Reservat Ol Pejeta Conservancy in Kenia. Diese drei Nashörner sind leider die drei letzten ihrer Art.

 

Ende 2017 entzündete sich einer von Sudans Füßen. In einer Pressemitteilung erklärte das Reservat zunächst, dass der Zustand des Nashorns sich verbessert hatte. Allerdings entwickelte sich danach eine zweite Infektion:

 

Wir haben ihn gepflegt, aber die Infektion braucht trotz aller Bemühungen der Tierärzte, die sich 24 Stunden am Stück um ihn kümmern und alles Mögliche tun, um ihn gesund zu pflegen, länger, um zu heilen. Das ist sehr besorgniserregend.

 

Quelle: Ol Pejeta

 

Sudan ist für ein Nashorn schon sehr alt. Das Team von Ol Pejeta hat umso mehr Angst, dass er es nicht schafft und die Spezies nicht gerettet werden kann. Das Team erklärte außerdem:

 

Er ist sehr alt für ein Nashorn und wir wollen nicht, dass er unnötig leidet.

 

Die drei letzten Nashörner waren nie in der Lage, sich natürlich zu vermehren, und die Naturschützer zogen alle möglichen Methoden in Betracht, um die Nördlichen Breitmaulnashörner zu retten.

 

 

Einige schlugen vor, ein Südliches Breitmaulnashorn als „Leihmutter“ für einen Embryo der anderen Art zu verwenden. Bisher sind die Bemühungen vergebens.

 

Quelle: Ol Pejeta

 

Nashörner jeder Art sind von Wilderern bedroht. Sie werden wegen ihres Horns gejagt, das mehrere tausend Euro wert sein kann. Jedes Jahr verschwindet eine große Zahl der Tiere. Heute gibt es nur noch knapp 30.000 Nashörner, wenn man alle Arten zusammenzählt.

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Andrea A.