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Das erste Schutzzentrum für Delfine wird dank einer großzügigen Spende

Delfine Schutzgebiet
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Das englische Unternehmen Virgin Holidays beschloss, einen großen Schritt in Richtung Tierschutz zu machen und unterstützte mit einer großzügigen Spende ein Projekt des Aquariums von Baltimore, USA. Das Unternehmen spendete 300.000 Dollar, also ca. 245.000 Euro, für die Errichtung des ersten Schutzzentrums für Delfine in Nordamerika, wie die Seite Cestassez berichtete.

 

Quelle: Baltimore Sun

 

Das Schutzzentrum kostet ca. 10 bis 15 Millionen Dollar und soll sieben Delfine aufnehmen. Letztere leben zurzeit in Gefangenschaft und sollen sich dort erholen.

 

Trotz der hohen Spende verkauft Virgin Holidays das Schwimmen mit Delfinen weiterhin als Attraktion. Die meisten der 25 Parks befinden sich hauptsächlich in den USA, der Karibik und im Nahen Osten.

 

Quelle: Studio Gang

 

Der Generaldirektor von Virgin Holidays John Thompson sagte:

 

Die Mehrzahl dieser Delfine wird in Gefangenschaft geboren. Sie sind nie in freien Gewässern geschwommen und könnten ohne menschliche Pflege nicht lange überleben. Die plötzliche Schließung dieser Einrichtungen wäre für die Tiere schädlich, da sie zurzeit nirgendwo unterkommen können. Wir hoffen, dass das „National Aquarium Dolphin Sanctuary“ beweisen wird, dass es eine gute Alternativ gibt. 

 

Virgin Holidays hat großen Erfolg mit dem Einbringen einer ethischen Dimension in seine Arbeit. Das Unternehmen hörte zum Beispiel auf, mit Parks zusammenzuarbeiten, die ihre Tiere in der Natur fingen.

 

Von Seiten des Aquariums in Baltimore ist das Projekt sehr klar. John Racanelli, der Direktor des Aquariums, erklärte, dass es sich vor allem darum handeln wird, eine natürliche Umgebung zu errichten, wo die Delfine frei schwimmen können. Die Tiere werden dabei von Experten überwacht, die bei den kleinsten Problemen eingreifen können.

 

Quelle: Baltimore National Aquarium

 

Die Delfine, die in das Schutzzentrum kommen werden, befinden sich zurzeit in einer Phase der Erziehung, damit sie sich leichter an die teilweise Freiheit anpassen können. Racanelli erklärte außerdem, warum die Tiere nicht ohne Vorbereitung in die Natur entlassen werden können:

 

In Gefangenschaft werden die Tiere mit der Hand gefüttert und viele unter ihnen haben nie gelernt, ihre Nahrung zu jagen. Ein Schutzzentrum an der Küste wird eine große Besserung in Bezug auf das Wohlbefinden bringen und zudem die Pflege sicherstellen, die sie bis an ihr Lebensende brauchen werden. 

 

 

Via: Cestassez/Xposé.ie

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Andrea A.