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Da seine Besitzerin versucht hatte, seine Krebserkrankung mit einem „Wundermittel“ zu behandeln, musste diesem Kater die Pfote amputiert werden

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Nachdem sie versucht hatte, die Krebserkrankung ihrer Katze mit Manuka-Honig , einem höchst umstrittenen "Wunder-Heilmittel" zu behandeln, wurde es Denise Smith aus der englischen Stadt Northhampton nun verboten, für die nächsten zehn Jahre ein Tier zu besitzen.

 

Quelle: RSPCA

 

Der Kater namens Blacky, der unter einem Krebstumor an der Pfote litt, wurde wegen seiner Krankheit nicht zum Tierarzt gebracht. Seine 58-jährige Besitzerin hatte sich stattdessen dazu entschlossen, die Krankheit mit dem Honig zu behandeln, nachdem sie darüber einen Artikel im Internet gelesen hatte.

 

Natürlich veränderte der Honig nichts an Blacky's Gesundheitszustand. Nachdem er von Michelle Hare von der britischen Tierschutzorganisation RSPCA gerettet worden war, musste ihm daher die Pfote amputiert werden. Sie sagte dazu:

 

Als wir seinen Verband abnahmen, sah ich, dass Blacky einen großen Tumor an der Pfote hatte. Dieser saß so tief, dass sogar bereits die Sehen betroffen waren.

 

Die Sprecherin der Organisation erklärte, dass der Honig wegen seiner antibakteriellen Wirkung zwar bereits seit der Antike genutzt werde, um kleinere Wunden zu behandeln, jedoch könne dieser keineswegs bei schweren Krankheiten eingesetzt werden.

 

Wir raten Tierbesitzern immer, zuerst einen Tierarzt zu Rate zu ziehen, bevor sie das Leben ihres Vierbeiners aufs Spiel setzen. Manche Menschen benutzen Honig, um damit kleinere Verletzungen zu behandeln aber dieser darf lediglich ergänzend eingesetzt werden – auf keinen Fall jedoch als Ersatz für die vom Tierarzt verschriebenen Medikamente.

 

Quelle:  RSPCA

 

Zwar musste seine Pfote amputiert werden, doch Blacky konnte nach seiner Rettung trotzdem erfolgreich operiert werden. Er hatte auch bereits eine neue Familie gefunden, doch leider kam der Krebs nach einiger Zeit wieder zurück und so traf der Tierarzt die schwere Entscheidung, ihn einschläfern zu lassen, um ihm weiteres Leid zu ersparen:

 

In diesem Fall konnte die Besitzerin ihm nicht die medizinische Versorgung zukommen lassen, die er brauchte und so hatten wir keine andere Wahl als zu versuchen, ihn zu retten.

 

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