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Da man sie als Schädlinge ansieht, werden jährlich 500 000 dieser Tiere getötet

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Laut offizieller Definition handelt es sich bei Schädlingen um Arten, die für Flora und Fauna sowie für die Land- Forstwirtschaft oder die Fischerei zur Bedrohung werden können.

 

Quelle: Le Parisien

 

Zu diesen Arten gehört der Rotfuchs, der lange Zeit unter einem sehr schlechten Ruf litt. Als Allesfresser ernährt er sich vor Allem von kleinen Wirbeltieren, doch seine Ernährung variiert je nach Jahreszeit. Der Fuchs wird gejagt und grausam getötet, denn er ist als exzellenter Dieb und "Hühnermörder" bekannt – obwohl das meist nicht stimmt.

 

Außerdem soll er Krankheiten übertragen – doch die Fuchstollwut gilt seit dem Jahr 2001 als ausgerottet. Zwischen 600 000 und einer Millionen Füchse werden so jedes Jahr getötet. Hierzu gibt es verschiedene Methoden: Teilweise werden die Tiere erschossen, andere werden erschlagen und mit oder Hunden aufgestöbert. Einige geraten auch in Fuchsfallen.

 

Quelle : Photo de Nature

 

Füchse sind für den Menschen ungefährlich und mehr noch, sie können uns vor Borreliose schützen, denn sie fressen einige Nagetiere, die dafür bekannt sind, Zecken zu übertragen. Letztere übertragen Borreliose auf Menschen. Trotzdem wird der Fuchs weiterhin gejagt: Er wird vor Allem für circa 15 Fälle von Echinokokkose verantwortlich gemacht, bei der Zysten auf der Leber und den Lungen auftreten. Marc Giraud, Sprecher der Tierschutzorganisation APSAS (Association pour la protection des animaux sauvages) sagt dazu:

 

Statt ihre natürlichen Feinde zu schützen, werden diese Tiere mithilfe eines extrem starken Giftes, dem Bromadiolon ausgerottet. 

 

Quelle: Aveve

 

Die französische Anti-Jagd-Organisation Rassemblement pour une France sans Chasse sagt dazu:

 

Aus ökologischer Sicht ist die Bezeichnung "Schädling" völlig unbegründet. Kein Tier ist ein Schädling, jedes einzelne von ihnen hat eine Aufgabe in unserem Ökosystem. Durch diese Klassifizierung dürfen die Füchse sogar dann getötet werden, wenn sie gerade dabei sind, ihre Jungen aufzuziehen. 

 

Füchse sind für Jäger Feinde, denn sie fressen das Wild, das sie jagen. Die Organisation Rassemblement pour une France sans Chasse setzt sich für ein friedliches Miteinander von Fuchs und Mensch ein und möchte daher die Vorurteile über diese Tiere bekämpfen. Der Fuchs ist bei weitem nicht unnütz, im Gegenteil, er spielt ein unserem Ökosystem eine äußerst "wichtige Rolle".

 

Via : Daily Geek

 

 

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Andrea A.