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Beim Prüfen von Ware entdecken sie 70 Reptilien, eingesperrt in winzige Kisten

Im Oktober entdeckten die Behörden von Laos 70 Reptilien, die in einer Kiste eingesperrt waren und ins Ausland exportiert werden sollten. 20 Eidechsen, 19 Schlangen und 31 Schildkröten warteten nur darauf, als Haustiere verkauft zu werden. In Südostasien blüht der Handel mit diesen Tieren.

 

Quelle: LWRC

 

Die Organisation Laous Wildlife Rescue Centre, die gerufen wurde, um die Reptilien zu befreien war umgehend vor Ort. George Sullivan, ein Mitarbeiter der Organisation sagte gegenüber der amerikanischen Seite The Dodo:

 

Um diese Tiere über die Grenze transportieren zu können, benötigt man eine Erlaubnis. Man braucht ebenfalls eine Erlaubnis, um diese Tiere als Haustiere zu halten. Nichts davon war vorhanden.

 

Quelle: LWRC

 

Die Tiere mussten bereits beim Transport Qualen erleiden. George Sullivan sagt dazu:

 

Wir wissen nicht, wie lange die Tiere in den Kisten eingesperrt waren, doch in den Kisten befand sich bereits eine große Menge an Exkrementen.

 

Quelle: LWRC

 

Es handelte sich hierbei auch noch um sehr junge Tiere: Manche waren höchstwahrscheinlich erst einige Wochen alt. Zwar konnten die Tiere gerettet werden, jedoch sind so junge Tiere oft noch noch sehr anfällig für Krankheiten, was es für die Organisation schwierig macht, sich um sie zu kümmern.

 

Der Großteil dieser Tiere isst lebende Insekten wie beispielsweise Heuschrecken. Doch in Laos ist es extrem schwierig, diese zu finden. Daher müssen wir selbst Insekten züchten, nur so können wir die Kleinen richtig ernähren.

 

Quelle: LWRC

 

Die gefundenen Tiere wurden nicht aus ihrem natürlichen Lebensraum entrissen, sondern wurden bereits in Gefangenschaft geboren. Deshalb ist es nicht möglich, diese wieder in die Freiheit zu entlassen. Manche von ihnen wurden sogar gentechnisch verändert, um spezielle Eigenschaften zu verstärken.

 

Diese Tiere wären also nicht nur unfähig, in der freien Natur zu überleben, sondern sie könnten auch eine Bedrohung für ihre Art darstellen, indem sie gentechnisch verändertes Erbgut weiter geben.

 

Quelle: LWRC

 

Wenn ihr die Arbeit des Laos Wildlife Rescue Center durch eine Spende unterstützen möchtet, könnt ihr hier klicken.

 

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