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Ausgestoßener Mops verlor all seine Haare und machte eine unglaubliche Verwandlung durch

Mops ohne Fell

Wenn jemand sagen würde, dass der einjährige Mops Dex einen nicht so berauschenden Start ins Leben hatte, wäre das noch untertrieben. Der Kleine wog keine fünf Kilo und die Dinge standen nicht gut, als man den Hund ins Austin Animal Center in Texas brachte.

 

Quelle: Signe Corbin

 

Tierheime müssen Streuner für eine gewisse Zeit aufnehmen, um den Besitzern die Möglichkeit zu geben, sich zu melden. Der kleine Mops saß diese Zeit alleine in einem kargen Käfig ab und die medizinische Behandlung, die er so dringend brauchte, verschob sich immer weiter nach hinten.

 

Dex war kurz davor, sein Augenlicht zu verlieren, und brauchte sehr bald ein Wunder. Genau da kam die Einrichtung Pug Rescue Austin ins Spiel. Dort stellte man jedoch fest, dass sein Zustand noch schlimmer war als ursprünglich angenommen.

 

Quelle: Signe Corbin

 

Seine Räude und mehrere Hautinfektionen ließen sein Haar am ganzen Körper außer am Schwanz ausfallen. Es war so ernst, dass die Ärzte annahmen, er hätte schon bis zu sechs Monate daran gelitten – also sein halbes Leben -, wie Signe Corbin, der Gründer und Direktor von Pug Rescue Austin berichtete.

 

Corbin sagte dem amerikanischen Online-Magazin The Dodo:

 

Er hatte schmerzhafte Hornhautgeschwüre, weil sein Körper keine Tränen produzieren konnte und er sein Gesicht ununterbrochen rieb und kratzte, was seine Augen verletzte. Er schielte und ließ sie meistens geschlossen. 

 

Dex wurde entwurmt und man verabreichte ihm Schmerzmittel, Antibiotika und Medikamente gegen Pilzinfektionen. Man ließ ihn ebenfalls medizinische Bäder nehmen, um seine entzündete Haut zu beruhigen. Um sein Augenlicht zu retten, musste seine Pflegemutter ihm alle zwei Stunden fünf verschiedene Augentropfen verabreichen.

 

Quelle: Signe Corbin

 

Seine Pfleger sorgten sich aber nicht nur um den körperlichen Zustand von Dex, sondern auch um den emotionalen. Nachdem er so lange gelitten hatte, wäre es nicht verwunderlich, wenn er ruhig und in sich gekehrt wäre. Jedoch überzeugte der kleine Mops alle vom Gegenteil, sagte Corbin:

 

Er war die ersten Tage sehr verängstigt. Als er jedoch anfing zu genesen und sich besser zu fühlen, wurde er schnell warm mit den Menschen und mochte besonders seine Pflegemutter. Wir stellten fest, dass er sich gerne in runden Bettchen mit hohen Rahmen zusammenrollte und vor allem Fleece-Decken an seiner Haut sehr mochte. 

 

Seine körperliche und emotionale Veränderung ließ alle staunen und Dex hatte bald eine eigene Fan-Gemeinschaft. Dabei handelte es sich nicht nur um die Leute im Zentrum, aber auch in den sozialen Medien. Hunderte von Followern halfen mit dem Hashtag #dexupdate, die Geschichte des Mopses zu verbreiten, spendeten Geld und schickten ihm kuschelige T-Shirts sowie Fleece-Decken und andere Geschenke.

 

Quelle: Signe Corbin

 

Unter seinen Fans befand sich auch Beth Legacki, die schon zuvor zwei Hunde aus dem Zentrum adoptiert hatte. Als sie Dex traf, sagte Legacki, dass sie „weinte“ und trotz seiner Schüchternheit wusste, dass er in ihr Zuhaus gehörte.

 

Quelle: Beth Legacki

 

Dex fand schließlich eine liebevolle Familie, die er nicht nur mit einem, aber mit fünf anderen Geschwistern teilen kann. Legacki sagte:

 

Er wurde auf eine süße Art und Weise sehr dominant. Er ist winzig aber der Selbstbewussteste und Lebhafteste der Bande. Er ist unglaublich stolz und weiß, dass er „beliebt“ ist.

 

Die Familie brachte dem kleinen Welpen Freude und er gibt sie ihnen wieder zurück, indem er laufend Freude verbreitet. Legacki erzählte:

 

Er bringt uns zum Lachen. Er bringt Wärme und Liebe. Es ist schwierig, nicht emotional zu werden, wenn wir ihn anschauen und darüber nachdenken, wo er herkam. 

 

 

Via: The Dodo

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