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Asiatische Geparde sind vom Aussterben bedroht – Nur noch 50 leben in der Wildnis

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Aufgrund der Kürzungen von UN-Mitteln, laufen Asiatische Geparden Gefahr auszusterben. Keine 50 Tiere leben mehr in der Wildnis.

 

Der iranische Naturschützer Jamshid Parchizadeh sagte der britischen Tageszeitung The Guardian

 

Keine Unterstützung bedeutet das Aussterben der Asiatischen Geparde. Ich habe Angst. Der Iran litt bereits unter dem Aussterben des Asiatischen Löwen und des Kaspischen Tigers. Jetzt müssen wir zusehen, wie der Asiatische Gepard auch ausstirbt. 

 

Geparde, sowohl Asiatische als auch Afrikanische, sind die schnellsten Landtiere der Erde. Sie erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h. Sie nutzen diese Schnelligkeit, um Gazellen, Antilopen oder andere mittelgroße Beutetiere zu jagen.

 

Quelle: The Iran Project

 

Während des 19. und 20. Jahrhunderts, als die Jagd in Indien als Sport betrieben wurde, sank ihre Zahl drastisch. Es dauerte nicht lange und es gab keine Geparde mehr in ihren Herkunftsländern. Die einzige Ausnahme war der Iran. Naturschützer kämpfte dafür, die Zahl hoch zu halten, mussten sich aber mehreren Problemen stellen. Sam Williams von der Universität in Venda (Südafrika) sagte:

 

Der Asiatische Gepard wurde von allen möglichen Dingen bedroht… Sie werden gejagt und von lokalen Schafs- und Ziegenhirten getötet, weil sie gelegentlich eines ihrer Tiere töten und essen werden. 

 

Zusätzlich werden Geparde oft überfahren, wenn sie über die Autobahnen im Iran laufen. Obwohl viele Zeichen die Autofahrer davor warnen, wurden schon dutzende getötet. Auch neue Bergbaubetriebe wurden im Iran eröffnet, die die Tiere weiterhin gefährden.

 

Es wurden viele Maßnahmen unternommen, um das Bewusstsein der Menschen für die Notlage der Geparde zu wecken. 2014 gab die Iranische Fußballnationalmannschaft bekannt, dass sie ein Bild des Asiatischen Gepards auf ihre Trikots drucken lassen würde. Außerdem wurde ein Crowdfunding Projekt ins Leben gerufen, wonach der 31. August zum nationalen Tag der Geparde ernannt wurde. Doch leider ging das Sterben der Tiere weiter.

 

Quelle: The Iran Project

 

Das Entwicklungsprogramm der UN (UNDP)konnte das Projekt zur Erhaltung des Asiatischen Gepards eine Weile unterstützen, aber wegen Kürzungen der Fördermittel wurde die Unterstützung bald wieder gestoppt.

 

Ein Sprecher des UNDP gab bekannt, dass man das Projekt über die Jahre mit ca. 800.000$ unterstützt hatte und jetzt ein besseres Verständnis davon habe, wie viele Geparde noch übrig sind und dass die Anzahl der Schutzgebiete wachsen müsse.

 

Parchizadeh und Williams schrieben gemeinsam einen Brief an das Magazin Nature, in dem sie deutlich machten, dass es ohne die Unterstützung der Behörde nur wenig Hoffnung für den Asiatischen Gepard gäbe:

 

Das Management des Projekts wird jetzt hauptsächlich in den Bereich der iranischen Umweltabteilung fallen. Ganz oben auf ihrer Liste steht auf Basis der seit 2001 sinkenden Zahlen der „zum Sterben verdammte“ Gepard. Wir drängen die iranische Regierung dazu, die Geparde nicht aufzugeben. 

 

Quelle: The Guardian

 

Der Cheetah Conservation Fund (CCF) nahm diesen Punkt ebenfalls auf und sagte:

 

Wir müssen den Iran so gut es geht unterstützen. Jedes andere Land, in dem der Asiatische Gepard lebte, hat es zugelassen, dass er ausstirbt. Der Iran schaffte es, ihn zu schützen – bis jetzt. Also müssen wir internationale Behörden dazu bewegen, den Organisationen in diesem Land so bald wie möglich zu helfen.

 

Die Alternative ist eindeutig. Wenn in den nächsten Jahren nichts passiert, wird es nicht möglich sein, den Asiatischen Gepard zu retten. Es ist kurz vor Mitternacht für die Spezies. Bald ist es Mitternacht – und das Aussterben. 

 

Wenn ihr helfen wollt, das Aussterben dieser wundervollen Tiere zu stoppen, könnt ihr hier dem CCF spenden.

 

Via: The Guardian

 

 

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Louise Springham