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Als dieser Mann flüchten muss, will er seinen Hund nicht zurück lassen, doch die Fluggesellschaft stellt sich quer

In Notsituationen lassen viele Menschen ihre Tiere alleine zurück, besonders dann, wenn sie gezwungen sind, ihre Häuser zu verlassen. Andere hingegen sind bereit, alles zu tun, um ihre vierbeinigen Freunde zu retten. So auch Matt Varga, ein Einwohner der Stadt Kendall in Florida (USA), die wie viele Städte vom Hurrikan Irma heimgesucht wurde.

 

 Quelle: CNN

 

Obwohl er in einem Supermark fieberhaft nach einer Transportkiste für seinen Hund Meeka suchte, konnte er keine finden. Er stellte sich also mit seinem Hund in den Armen am Check-In des Flughafens an, fest entschlossen, ihn nicht ohne ihn zu fliegen.

 

Leider sind die Sicherheitsregeln in amerikanischen Flugzeugen sehr streng und so wurde Matt der Zutritt verwährt. Gegenüber dem Fernsehsender CNN sagte er:

 

 

 Ich wartete eine Stunde im Büro und…ich hatte einfach keine Transportkiste […] Ich war in zehn verschiedenen Läden (um eine Kiste zu finden, Anmerkung der Redaktion). Ich werde nach Kendall zurück kehren und warten bis der Sturm vorüber gezogen ist.

 

Zwar sind die Regeln aus Sicherheitsgründen sehr streng, jedoch wurden mittlerweile zahlreiche Stimmen laut, die Entscheidung sei ungerechtfertigt. Dieser Meinung ist auch TV-Moderator Anderson Cooper. Er sagt, dass es sich bei Meeka um einen kleine Hund handelt und dass die Fluggesellschaft in diesem Fall eine Ausnahme hätte machen können.

 

Quelle: CNN

 

Im Jahr 2016 gab es in der kanadischen Stadt Fort McMurray bereits eine ähnliche Situation. Da es in der Region einige Brände gab, mussten die Anwohner aus ihren Häusern evakuiert werden.

 

Die Firma Suncor, die einen Flughafen in der Nähe der Stadt besitzt, hatte den Einwohnern ihre Flugzeuge zur Verfügung gestellt, damit sie die Region schnellstmöglich verlassen konnten. Trotz der Regeln durften mehrere hundert Tiere in das Flugzeug steigen. Damals erklärte Keith Mann, der kaufmännische Leiter der Firma gegenüber der Huffington Post Folgendes:

 

Ich wollte nicht, dass meine Angestellten darüber entscheiden müssen, ob die Tiere von ihren Besitzern getrennt werden oder nicht. Daher habe ich diese Entscheidung getroffen.

 

 

Doch dieses Mal wurden Matt Varga und Meeka gebeten, wieder zu sich nach Hause zurück zu kehren. Zum Glück bestätigte seine Schwester über Facebook, dass es den beiden gut geht.

 

Zwar geht es Matt und Meeka gut, allerdings hatten viele andere nicht solch ein Glück. Mehr als 40 Menschen und sicher auch zahlreiche Tiere verloren während des Hurrikans ihr Leben.

 

Quelle: Scott Olson

 

 

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