Tipps & Tricks

9 Kriterien, an denen ihr ein richtiges Tierschutzgebiet erkennt

Tierschutzgebiet Kriterien
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Es gibt sehr viele Tierschutzorganisationen und -gebiete auf der ganzen Welt. Manche skrupellose Menschen machen sich das allerdings zunutze und geben sich als Organisation aus, um von der Großherzigkeit vieler Personen zu profitieren.

 

Die Organisation PETA veröffentlichte eine Liste mit Tipps, mit der jeder selbst die Glaubwürdigkeit eines Schutzgebiets überprüfen kann.

 

1. Das Verhalten anderer Besucher

 

Ein echtes Tierschutzgebiet erlaubt es Besuchern nicht, Tiere anzufassen. Darüberhinaus dürfen sie auch nicht neben den Tieren posieren. Sie werden sich ihnen nur unter besonderen und eingeschränkten Bedingungen nähern dürfen.

 

2. Die Größe des Ortes

 

Je nach Tier muss das Gehege eine angemessene Höhe und Breite haben. Jede Spezies hat andere Bedürfnisse und das Gehege eines Affen wird nicht so groß sein wie das eines Bären.

 

Quelle: Four Paws

 

3. Die Herkunft der Tiere

 

Schutzgebiete nehmen Tiere auf, die von ihren Besitzern verstoßen wurden. Einige von ihnen kommen auch aus Zoos oder Zirkussen. Organisationen versuchen, den Leuten, die das Tier misshandelten, niemals Geld zu geben, um das Tier aus seiner schrecklichen Lage zu befreien. Sie wollen Tierquälerei nicht noch fördern. Die Mitarbeiter des Schutzgebietes werden niemals zögern, euch zu erklären, wie das Tier zu ihnen kam.

 

4. Die Einrichtung der Gehege

 

Die Einrichtung sollte an das Tier angepasst sein und bestmöglich dessen natürlichen Lebensraum widerspiegeln. Diejenigen, die Artgenossen brauchen, werden niemals alleine sein.

 

5. Die Ausstattung

 

Verfügen die Tiere über Dinge, die ihnen ermöglichen, sich auszutoben? Affen brauchen Bäume oder zumindest etwas, an dem sie herumklettern können. Bären sollten Becken haben, in denen sie baden können, etc.

 

Quelle: Phuket Elephant Sanctuary

 

6.  Die Besuchszeiten

 

Die Besuchszeiten eines Schutzgebiets sind in der Regel kurz und limitiert, damit die Tiere nicht gestört werden.

 

7. Die Genehmigung

 

Um ein Tierschutzgebiet zu eröffnen, braucht man eine Zulassung. Diese beinhaltet eine Genehmigung der Behörden, Besuche, die die Richtigkeit überprüfen, das Einhalten bestimmter Normen, …

 

8. Das Verhalten der Tiere

 

Beobachtet die Tiere. Wenn sie ein stereotypisches Verhalten zeigen – sie drehen sich im Kreis, bewegen zwanghaft den Kopf, sind lethargisch oder zeigen Angst -, handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen Ort, der nicht mehr von einem Schutzgebiet hat als den Namen.

 

Quelle: Animals Lebanon

 

9. Die Fortpflanzung der Tiere

 

Wenn das Schutzgebiet dafür sorgt, dass die Tiere sich fortpflanzen, solltet ihr misstrauisch sein. In diesem Fall geht es ihnen nur darum, die Anzahl der Tiere zu erhöhen. Außerdem führt es zu zusätzlichen Schwierigkeiten bei der Pflege der Tiere.

 

Via: PETA

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Andrea A.