Tipps & Tricks

8 Schritte, um einem neuen Hund den bestmöglichen Empfang zu bereiten

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Die Entscheidung, einen Hund aufzunehmen, trifft man nicht von heute auf morgen.

 

Um sicherzustellen, dass sich das neue Familienmitglied gleich wie zuhause fühlt, sollte man sich früh Gedanken machen, wie man ihn bei sich begrüßen möchte. An erster Stelle steht die Organisation. Ein strukturierter Alltag wird es eurem neuen Hund erleichtern, sich einzugewöhnen und von euch erzogen zu werden. Wir zeigen euch 8 wichtige Schritte, die nötig sind, um eurem neuen Vierbeiner den bestmöglichen Empfang zu bereiten:

 

Vor seiner Ankunft

 

1. Das richtige Datum auswählen

accueillir-chien-3Quelle: Puppiesforall/Instagram

 

Den ersten Eindruck, den euer Hund von eurem Heim hat, wird bestimmen, ob er sich von Anfang an wohlfühlt oder nicht. Wenn ihr einen Welpen aufnehmt, solltet ihr im Hinterkopf behalten, dass er gerade erst von seiner Mutter getrennt wurde und sich wahrscheinlich einsam fühlt. Daher ist es wichtig, dass ihr zumindest während der ersten Tage viel zuhause seid, um ihm dabei zu helfen, sich einzugewöhnen. Daher sollte seine Ankunft am besten während der Ferien oder eines Wochenendes stattfinden.

 

2. Ihm einen Platz vorbereiten

accueillir-chien-5Quelle: Puppiesforall/Instagram

 

Wählt schon vor seiner Ankunft aus, wo sein Platz sein wird. Am besten handelt es sich dabei um eine ruhige Stelle im Haus, wo er sich zurückziehen kann. Überprüft, dass seine Ecke keine Gefahren birgt. Kabel, offene Fenster, giftige Pflanzen oder Werkzeug sollten sich nicht in unmittelbarer Nähe befinden. Manche Hunde sind gerne im Flur, weil sie dort Ruhe haben, doch gleichzeitig auch das Gefühl, dass sie beobachten können, was im Haus vor sich geht. Wenn ihr den perfekten Platz gefunden habt, solltet ihr dort Decken oder sein Hundebett hinstellen. Wählt gleichzeitig auch einen anderen Platz (am besten in einem anderen Zimmer) aus, wo er gefüttert wird.

 

3. Seine Spielzeuge vorbereiten

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Spielzeuge sind wichtig für die psychische Gesundheit eures Hundes, seine Ausbildung und eure Beziehung. Überlegt euch von vornherein schon zwei oder drei Spielzeuge, die nur ihm gehören werden und die ungefährlich für ihn sind. Schaumspielzeuge sollten vermieden werden, da Hunde leicht daran ersticken können. Besorgt lieber Spielzeug aus Gummi.

 

4. Leine und Halsband kaufen

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Für Leine und Halsband wird Nylon empfohlen, da es leicht zu reinigen und hyperallergen ist. Wenn ihr einen Welpen aufnehmt, solltet ihr von Anfang an ein Halsband besorgen, dass etwas lockerer sitzt als nötig. Leinen, die sich selbst wieder aufrollen bieten, sich an, weil sie euch eine bessere Kontrolle beim Gassigehen geben. Es ist am besten, junge Hunde von Anfang an an solche Leinen zu gewöhnen.

 

Bei seiner Ankunft

 

5. Für ihn da sein

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Wie schon erwähnt, ist es am Anfang für euren Vierbeiner am wichtigsten, dass ihr viel Zeit mit ihm verbringt. Er braucht Zuneigung, eure Nähe und Sicherheit. Seine Ankunft ist der Augenblick, in dem sich eure Beziehung entwickelt.

 

6. Ihn sein Revier erkunden lassen

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Zunächst wird euer Hund alles erkunden wollen. Das ist wichtig, da er sich mit seinem neuen Umfeld vertraut machen möchte. Lasst ihn herumlaufen, ohne ihn zu stören. Doch behaltet ihm im Auge, damit er nichts kaputt macht.

 

7. Ihn trösten

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Es ist möglich, dass sich euer Hund anfangs einsam und verlassen fühlt. Vielleicht weint er sogar. Setzt euch zu ihm, streichelt und tröstet ihn. Versucht nicht, ihn mit Futter zu beruhigen, sondern verbringt soviel Zeit wie möglich mit ihm. Doch gebt ihm Freiraum, wenn ihr merkt, dass es ihm besser geht, um schlechte Angewohnheiten zu vermeiden.

 

8. Ihn erziehen

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Es ist wichtig, dass ihr eurem Hund beibringt, stubenrein zu werden. Zeigt ihm, dass er sein Geschäft draußen zu erledigen hat, doch bleibt geduldig. Anfangs ist es vor allem für junge Hunde schwer, sich an diese Regeln zu erinnern und manchmal können sie es einfach nicht halten.

 

Ihr solltet ihm auch von Anfang an Regeln beibringen. Macht ihm klar, dass er keine Leute anspringen darf, Möbel und Dekoration nicht zerkauen soll und man nicht alles anbellt. Bleibt streng und macht keine Ausnahmen, aber werdet selbstverständlich nie aggressiv oder wendet Gewalt an.

 

Wenn ihr diese 8 Schritte befolgt, sollte die Ankunft eures neuen Hundes ein voller Erfolg werden und den Grundstein für eine wunderbare Beziehung zwischen euch legen.

 

 

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Léa Marie