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70 % der Königspinguine werden wegen der Klimaerwärmung in 70 Jahren ausgestorben sein

Königspinguine
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Der Königspinguin stellt gleich nach dem Kaiserpinguin die größte Art der Pinguine dar. Man findet diese Tiere auf Inseln im Wasser ohne Eis und an Sand- oder Kieselstränden, wie auf dem Kerguelen-Archipel, auf der Marion-Insel, der Prince Edward Island oder den Crozetinseln.

 

Quelle: Samuel Blanc

 

Die Klimaerwärmung stellt den Königspinguin aber nun vor eine große Herausforderung. Sein Leben könnte davon abhängen. Die kleinen Fische, von denen er sich normalerweise ernährt, ziehen nun Richtung Süden und entfernen sich vom bevorzugten Lebensraum der Pinguine.

 

Robin Cristofari, Forscher am CNRS und neben der Forscherin Céline Le Bohec auch Autor einer Studie über den Königspinguin erklärte:

 

Für die Pinguine in den subantarktischen Regionen ist das Problem noch gravierender, da es nur eine Hand voll Inseln im Südlichen Ozean gibt. Nur wenige haben die Kapazität, die riesigen Kolonien aufzunehmen, die wir heute kennen.

 

 

Quelle: CNES

 

70 % aller Königspinguine könnten letztendlich verschwinden, selbst wenn man den Lebensraum ändern würde. Die Forscher des CNRS erinnerten daran, dass die Vögele vor 200.000 Jahren bereits eine demografische Krise erlebt hatten. Diese konnten sie überstehen, indem sie sich anpassten. Aber die Änderungen, die hier beobachtet wurden, schreiten viel zu schnell voran. Céline Le Bohec fügte hinzu:

 

Wirksame und koordinierte Maßnahmen zur Bestandserhaltung zwischen den Nationen müssen umgehend beginnen. Dies betrifft ebenso die Regulierung der Fischerei als auch die weltweite Kontrolle der Klimaerwärmung.

 

Quelle: Pixabay

 

Via: Futura Sciences

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Andrea A.