Tipps & Tricks

6 Tipps, wie ihr eurem trauernden Tier helfen könnt, wenn ein anderes Tier gestorben ist

Oft haben wir mehr als einen vierbeinigen Freund, der uns im Alltag Gesellschaft leistet. Doch was tun, wenn einer unserer geliebten Fellnasen stirbt?

 

Der Verlust eines Tieres ist für die ganze Familie ein schmerzhaftes Ereignis, doch oft vergisst man, dass der  Tod eines geliebten Freundes auch für die anderen Hunde der Familie nicht einfach ist. Nach einem solchen Ereignis solltet ihr also darauf achten, ob der Hund Verhaltensänderungen zeigt, sodass ihr ihn – wenn nötig – trösten könnt.

 

Quelle: Instagram/nashdoggie

 

 

1. Lasst ihn seinen Freund auf seinem letzten Weg begleiten

Dies mag auf den ersten Blick makaber klingen. Aber wenn euer Hund seinen Freund auf seinem letzten Weg begleiten kann, dann kann ihm das bei der Trauerverarbeitung helfen. Er kann so besser verstehen was passiert ist und ihr verhindert, dass er verwirrt ist, wenn sein Freund plötzlich nicht mehr da ist. Auch eurem sterbenden Tier kann es helfen zu wissen, dass er auf seinem letzten Weg nicht alleine ist.

 

2. Achtet auf Verhaltensänderungen 

Anzeichen für Trauer bei Hunden sind Veränderungen ihrer Schlaf- und Essgewohnheiten, nachlassendes Interesse an Aktivitäten, die sie normalerweise mögen und eine plötzliche Angst vorm Alleinsein. Wenn eines oder mehrere dieser Merkmale auf euren Hund zutreffen, kann es sein, dass er trauert.  Am Verhalten eures Tieres könnt ihr seine Stimmung ablesen.

 

Quelle: Instagram/happydawgmobiledoggr

 

Da Appetitlosigkeit ein typisches Anzeichen von Trauer ist, solltet ihr darauf achten, dass euer Tier genug frisst.

 

3. Achtet darauf, dass der gewohnte Tagesablauf beibehalten wird 

Das kann hilfreich sein, da ihr so merkt, ob euer Tier sich anders verhält. Diese Routine im Alltag, kann auf sie beruhigend wirken, da sie diese noch aus der Zeit vor dem Tod ihres Freundes kennen.

 

4. Versucht, unerwünschtes Verhalten eures Hundes nicht zu fördern

Obwohl es ganz natürlich ist, dass ihr euer Tier trösten wollt, wenn es gestresst ist, so ist es genauso wichtig, dass ihr den Hund nicht lobt, wenn er beispielsweise bestimmtes Essen ablehnt oder wenn er heult. Lobt euren Hund weiterhin, wenn er brav ist (das heißt nicht, dass ihr nicht mehr mit ihm kuscheln dürft) und gebt ihm so viel Liebe wie zuvor.

 

Quelle: Elena Kniazeva

 

5. Lasst eure Hunde eine neue Rangordnung festlegen 

Wenn ihr, nachdem ein Hund gestorben ist, immer noch mehrere Hunde habt, dann kann es gut sein, dass diese eine neue Rangordnung festlegen wollen. Solange sie sich nicht angreifen ist ein bisschen Geknurre und Gebell normal.

 

6. Die Zeit heilt alle Wunden

Das Wichtigste ist Zeit. Der Tod eines Familienmitglieds ist für Hunde nicht nur deshalb schlimm, weil sie einen Freund verlieren, sondern vor Allem auch, weil die Menschen in ihren Familien auch traurig sind. Bei den meisten Hunden hilft etwas Geduld und sie sind bald wieder die alten.

 

Wenn ihr euch nach dem Tod eures Hundes ein neues Haustier anschaffen möchtet, ist es daher ratsam, mindestens drei Monate zu warten, um eurem Hund genug Zeit zu geben, seine Trauer zu verarbeiten. Damit vermeidet ihr, dass euer ohnehin schon gestresstes Tier den Neuankömmling ablehnt oder sein Territorium mit allen Mitteln vor ihm verteidigen will.

 

Quelle: Instagram/ARay

 

Wenn ihr denkt, dass eine oder mehrere der oben genannten Verhaltensweisen länger dauern, als dies normal ist, oder wenn diese besonders ausgeprägt sind, fragt euren Tierarzt oder einen Hundeverhaltenstherapeuten.

 

* * *

 

Holidog möchte das Leben Ihres Vierbeiners erleichtern. Ganz egal ob Sie in den Urlaub fahren und einen Tiersitter brauchen(hier testen) oder Ihren Liebling jeden Monat mit einem fantastischen Geschenk verwöhnen wollen (eine kostenlose HappyBox hier bestellen). Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen!

ADVERTISING