News Tierschutz

30 0000 Hunde werden ungestraft ermordet, um in dieser indischen Region verspeist zu werden

ADVERTISING

Nach dem schrecklichen Yulin-Festival in China und dem Bok Nal-Festival in Südkorea ist nun Indien an der Reihe, denn auch dort werden jedes Jahr Unmengen an Hundefleisch verzehrt.

 

Obwohl das Thema dort tabu ist, wird von einer Tötungszahl von ungefähr 30 000 Hunden jährlich ausgegangen, die – obwohl das Gesetz es nicht erlaubt – für den Konsum geschlachtet werden. In bestimmten Regionen des Landes, so zum Beispiel in Nagaland, wird das Hundefleisch sogar als lokale Spezialität angesehen.

 

dog-meat-nagaland-1Quelle: @Dailymail

 

Mehrere Tierschutzorganisationen haben eine Kampagne gestartet, um den Kommerz des Hundefleischkonsums zu stoppen und um die unmenschlichen Bedingungen aufzuzeigen, unter denen die Hunde gehalten werden.

 

Die Nonprofit-Organisation Humane Society International hat kürzlich eine Reihe von Videos veröffentlicht, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen. Man sieht darin die von den Besitzern gestohlenen Hunde, die bis zu dem Zeitpunkt ihrer Ermordung brutal zusammengepfercht werden.

 

Quelle: @Dailymail

 

Auf den Bildern, dir aus der Stadt Kohima stammen, werden den Tieren die Mäuler zugeschnürt, damit sie nicht bellen können; dann werden sie in große Säcke gestopft, wo einer nach dem anderen mit einem Knüppel niedergestreckt wird. Einige der Hunde verbringen mehrere Stunden damit, das grausame Schicksal ihrer Kameraden mit anzusehen, bis sie diesem schließlich selbst erliegen.

 

Der Vorsitzende der Organisation Humane Society International in Indien, NG Jayasimha, beschreibt diese Szenen als einen der "unmenschlichsten Akte gegenüber Tieren, bei denen [er selbst] Zeuge gewesen war." Die versteinerten und zugleich verzweifelten Blicke der Hunde haben sich wie ein festes Bild in seinem Kopf festgesetzt.

 

Quelle: @Dailymail

 

Die Tierschutzorganisation hat die Behörden von Nagaland in einem Schreiben dazu aufgefordert, Notmaßnahmen zu ergreifen, um den Verkauf und den Konsum des Hundefleisches unter Kontrolle zu bringen. Auch wenn zumindest der Konsum des Fleisches in Indien offiziell verboten ist, so ist der tatsächliche Umgang mit diesem Gesetz im Vergleich zu den östlichen Regionen des Landes doch sehr lasch.

 

Laut der Times of India ist der Konsum des Hundefleisches nach wie vor sehr beliebt, was die Bevölkerung mit dem Argument, dass das Fleisch einen hohen Nährwert hat, zu entschuldigen versucht.

 

NG Jayasimha fasst zusammen:

 

Dies zeigt die dringende Notwendigkeit, dass die indische Regierung Schutzmaßnahmen gegen die schreckliche Ermordung von Hunden trifft, deren Täter derzeit lediglich mit einem mickrigen Bußgeld rechnen müssen.

 

Die Behörden in Nagaland sind nun dabei, an der Implementierung eines neuen, lokal geltenden Gesetzes zu arbeiten, um das Hundefleisch endgültig zu verbieten; bisher wurden allerdings noch keine konkreten Maßnahmen vom Department of Municipial Affairs (MAD) getroffen.

 

d4aernj_1468475662

 

Um gegen diese furchtbare Tradition ein Zeichen zu setzen, könnt ihr hier die Petition der Humane Society International unterschreiben.

ADVERTISING

About the author

Léa Marie