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20.000 Küken am Flughafen eingeschläfert, weil sie in der prallen Sonne gelassen wurden

Küken sterben Flughafen

Am 6. Mai mussten 20.000 Küken, die auf dem Weg nach Kinshasa im Kongo waren, eingeschläfert werden. Die Küken waren in einem Container am Flughafen in Brüssel eingesperrt gewesen, wie die belgische Seite Le Soir berichtete.

 

Quelle: AFP/Kirill Kudryavtsev

 

Die Tiere hätten ursprünglich am 5. Mai abheben sollen. Wegen technischer Probleme war das Flugzeug jedoch gezwungen, am Boden zu bleiben. Nach einem zweiten erfolglosen Versuch am Folgetag beschlossen die belgischen Behörden, die Tiere einzuschläfern. Diese standen bereits einen ganzen Tag in der prallen Sonne.

 

Brigitte Borgmans, die Sprecherin der flämischen Agentur für das Wohlbefinden der Tiere, erklärte dem öffentlichen Rundfunk RTBF:

 

Am Sonntagabend war ein Teil der Küken bereits tot. Wir schlugen dem Transporteur also vor, den Container wieder runterzunehmen, aber dieser weigerte sich. Wir schickten anschließend einen Tierarzt dorthin, der beschloss, ihr Leid zu beenden. 

 

Quelle: EPA/Money Sharma

 

Nachdem die Feuerwehr des Flughafens sich weigerte, die Küken einzuschläfern, übernahmen die Feuerwehrleute aus Zaventem die Aufgabe. Die flämische Agentur für das Wohlbefinden der Tiere beschloss ihrerseits, dem Exporteur wegen „Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz“ ein Strafmandat zu erteilen.

 

Via: Le Soir/RTBF

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