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2 ausgehungerte Hunde und ein Welpe mit gebrochenem Gebiss rechtzeitig gerettet

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Mit Hilfe der Polizei rettete die Organisation Fondation 30 Millions d'Amis in einem Pariser Vorort zwei Hunde und einen Welpen, die in großer Gefahr schwebten.

 

Müllhäuschen Quelle: Fondation 30 Millions d'Amis

 

Die Zwei Hunde, ein männlicher und ein weiblicher, waren in den örtlichen Müllräumen eingesperrt, die kaum 2 m² umfassten. Sie waren schon voll mit ihrem Urin und ihren Exkrementen. Die zwei niedergeschlagenen Tiere waren sichtlich paralysiert und daran gewöhnt, geschlagen zu werden.

 

Laut Arnauld Lhomme, dem Zuständigen für Untersuchungen bei der Fondation 30 Millions d’Amis hatte die Hündin nur noch „einen Rest Nudeln, um sich zu ernähren, und kein Wasser“. Hinzukommt, dass es aussah, als hätte sie vor Kurzem Junge bekommen.

 

Hündin eingesperrt ParisQuelle: Fondation 30 Millions d'Amis

 

Der männliche Hund hatte weder zu essen noch zu trinken. Die freiwilligen Helfer kümmerten sich außerdem um einen 4 Monate alten Welpen, dessen Kiefer gebrochen war. Die Verletzung war zum Zeitpunkt der Rettung schon mehrere Tage alt.

 

Auf dem Dach der Müllräume entdeckten die Freiwilligen einen Stock und den Griff einer Hacke. Mit diesen Gegenständen wurden die Hunde mit Sicherheit geschlagen und zum Schweigen gebracht.

 

Hund gerettet ParisQuelle: Fondation 30 Millions d'Amis

 

Die drei Tiere wurden von der Organisation aufgenommen. Letztere reichte ebenfalls Anklage wegen „Aussetzens“ und „schwerer Misshandlung“ ein.

 

Hund RettungQuelle: Fondation 30 Millions d'Amis

 

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.
Schaut hier das Video der Rettung:

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Andrea A.