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Er entdeckt einen Hundekadaver in einem seiner Felder. Jetzt fordert die Öffentlichkeit Gerechtigkeit

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Am 17. Oktober dieses Jahres entdeckte ein Bauer in der französischen Gemeinde Léhancourt den verbrannten Körper eines Hundes. Die Behörden ergriffen sofort entsprechende Maßnahmen, um den Schuldigen zu finden.

 

Die Tierärzte konnten gerade so feststellen, dass es sich hierbei um einen  Belgischen Schäferhund handelte. Glücklicherweise war der Hund gechippt und wie durch ein Wunder war dieser Chip unversehrt geblieben, sodass die Besitzer ausfindig gemacht werden konnten.

 

Quelle: Courrier Picard

 

Der Besitzer des Hundes mit dem Namen Larko gab im Polizeiverhör zu, den Körper seines Hundes angezündet zu haben, jedoch sei er da bereits tot gewesen. Daher kann er nicht wegen Tierquälerei angeklagt werden.

 

Die Bewohner der Region haben jedoch eine Petition gestartet, in der gefordert wird, dass die Fakten noch einmal geprüft werden. Sie sagen, dass es keinerlei Beweis dafür gibt, dass Larko nicht bei lebendigem Leibe verbrannt wurde. Die französische Tierschutzorganisation will als Nebenkläger auftreten. Sie wollen erreichen, dass der Mann, der den Hund in einem sehr spartanisch eingerichteten Keller gehalten haben soll, verurteilt wird.

 

Einige Monate vor dem Vorfall hatte der Mann mehrmals über die sozialen Netzwerke versucht, einen neuen Besitzer für Larko zu finden. Larko soll dabei nicht der einzige Hund gewesen sein, den sein Besitzer los werden wollte:

 

Der Mann hatte Fotos und Videos seiner Hunde auf seinem Facebook-Profil hochgeladen. Sie waren alle abgemagert und wurden an der kurzen Leine gehalten. Außerdem mussten sie unter unwürdigen Bedingungen hausen. 

 

 

Zusätzlich zur erneuten Überprüfung der Fakten möchte die Gruppe auch erreichen, dass die Tiere, die sich aktuell noch im Besitz des Mannes befinden, konfisziert werden, um ihnen ein ähnliches Schicksal zu ersparen.

 

Den Mann erwartet lediglich ein geringes Bußgeld wegen " unsachgemäßer Entsorgung tierischer Produkte" sowie wegen "Haltung eines Tieres an einem nicht geeigneten Ort."

 

In Deutschland greift in ähnlichen Fällen das Tierschutzgesetz. Mutwillige Tierquäler können demnach zu bis zu drei Jahren Gefängnis und zu Geldstrafen verurteilt werden. Allerdings sind solche Urteile in der Realität leider selten.

 

Auf Avaaz.org wurde eine Petition gestartet, die härtere Strafen für Tierquäler verlangt und sich an den deutschen Justizminister richtet.

 

Wenn ihr sie unterschreiben möchtet, klickt hier.

 

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Jasmin Hennhöfer